Der Tankrabatt ist Geschichte
Wie geplant hat die Regierungskoalition den Tankrabatt beendet, sodass die Kraftstoffpreise an den Tankstellen steigen.
Für Kraftstoff, der ab dem 1. Juli das Tanklager oder die Raffinerie verlässt, gilt wieder die alte, höhere Steuer. Durch das Auslaufen der befristeten Energiesteuersenkung verteuern sich somit Benzin und Diesel.
Hintergrund ist die Rücknahme einer Entlastung von rund 16,7 Cent pro Liter, die zuvor direkt auf die Preise wirkte. An den Tankstellen führt dies zu Anpassungen nach oben, da sich die veränderten Einkaufskosten im Endpreis niederschlagen.
Der ADAC weist darauf hin, dass insbesondere in der Übergangsphase auch Lagerbestände und Einkaufspreise eine Rolle spielen können. Dadurch könnte sich die endgültige Auswirkung des Wegfalls des Rabatts erst verzögert zeigen.
Preiswirkung des Tankrabatts bleibt unklar
Die Einschätzungen zur Weitergabe der Steuersenkung bleiben unterschiedlich. Während Verbände von einer weitgehenden Weitergabe ausgehen, zeigen einzelne Analysen eine teilweise Differenz zwischen Entlastung und tatsächlicher Preiswirkung. Es ist auch nur logisch, dass sich dies nur schwer feststellen lässt, denn in den letzten Wochen waren die Spritpreise merklich gesunken, mehr noch als durch den Rabatt.
Festzuhalten ist vor allem, dass der Markt die politische Entlastung schnell wieder ausgleicht und damit zeigt, wie direkt steuerliche Eingriffe wirken, aber ebenso schnell wieder verpuffen können. Ich persönlich hätte die Mittel für den Tankrabatt lieber woanders eingesetzt gesehen, und das sage ich als Autofahrer, der direkt davon profitiert hat.
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Zack, in Mitteldeutschland wieder auf um die 2 Euro der Diesel.
Und dass bei Rohölpreisen auf Tiefstand.
In Mitteldeutschland starten in dieser Woche aber auch die Ferien, das war jedes Jahr so
Der große Fehler war, ein vermeintlich knappes Gut günstiger zu machen, anstatt zum Sparen animieren.
Da hat man sich nur zwei Monate Zeit gegen die AFD erkauft. Und dafür war der Preis, meiner Meinung nach, eindeutig zu hoch.
Als der Tankrabatt kam, dauerte es „weil erst der teuer eingekaufte Sprit“ aus den Lagern abverkauft werden musste (teuer)! Jetzt wäre in den Lagern ja noch günstiger eingekaufter Sprit vorhanden gewesen. Wurde aber trotzdem SOFORT teuer verkauft!
This.
Tankrabatt grösste Schwachsinn der letzten Jahre nach Abwrackprämie.
Es war ökonomisch und haushaltärisch vollkommener Unfug. Die Inflation wurde gerade mal 0.3 Prozent pro Monat gedrückt. Die Kosten von 1.5 Milliarden hätten lieber ins Elterngeld oder und Infrastruktur fliessen können oder in Förderung von E Autos für Familien oder Handwerk.
Aber es zeigte eben politisches Handeln vor den Wahlen im Herbst.
Ich wäre ebenfalls dafür gewesen, den Tankrabatt nicht zu geben. Und das sage ich als Autofahrer mit wöchentlich 330-495km Arbeitsweg.
Naja, du kannst es dir dann offensichtlich leisten.
Gibt etliche, insbesondere Familien, die das nicht mal eben „schlucken“ können. Geschweige denn, sich mal eben ein Elektro Auto kaufen, wie ein Minister vorgeschlagen hatte haha
Ich verstehe den Punkt, aber wenn du einen 50-Liter-Tank füllst, beträgt der Tankrabatt gerade einmal 8,50 €. Ein Auto bzw. ein Verbrenner ist ohnehin ein Geldgrab, da machen die 8,50 € auch keinen großen Unterschied. Sicherlich gibt es Menschen, bei denen es knallhart auf Kante genäht ist und bei denen jeder Euro zählt. Das ist aber nicht die Mehrheit. Hier stellt sich die Frage, wie ein Auto überhaupt finanziert werden kann. Jede jährliche Steigerung der Versicherungsprämie wiegt vermutlich schwerer.
Ich stimme dir nicht immer zu aber die Versicherungsprämien haben sich trotz sinkender SFK in den letzten 10 Jahren verdreifacht.
Aber für angebliche Schnäppchen riskieren manche ihr Leben. Gestern an der Tankstelle gesehen mit 10 Kanistern im Kofferraum bei 30C. Rollende Gefahren….
Manche schalten ihr Hirn einfach aus. Freiwillig langsamer und ökonomischer Fahren spart 20 Prozent Verbrauch…
1,6 Milliarden Euro hat die Maßnahme gekostet. Laut einer Untersuchung der RWTH Aachen hat das zu Entlastungen von 10 bis 15 Euro im Monat geführt. Bei ärmeren Haushalten seien es sogar nur drei bis vier Euro gewesen. Irre.
Eben, wer eh schon auf seinen Verbrauch achten muss, wird auch garantiert keine riesen Ersparnisse durch den Rabatt generieren. Irre, dass sowas immer angeführt wird.
Ich glaube wie viele andere hier nicht, dass ein Nicht-Rabatt von 16,7 Cent pro Liter Familien in unmögliche Situationen treibt.
Verzögert zeigen? die haben die letzten Tage jedesmal 10cent mehr draufgeschlagen und heute nach 12 werden die es mit Sicherheit nochmal machen. Die dreistigkeit muss man haben
In den ersten Bundesländern beginnen in dieser Woche allerdings auch die Sommerferien, man konnte jedes Jahr beobachten, dass im Vorfeld der Sommerferien und über die Urlaubszeit die Spritpreise angezogen haben. So klar ist das also nicht. Aber selbstverständlich gibt es eine Erhöhung, wenn ein Rabatt wegfällt.
Bei meinen Fall ist das NRW und da sind die Sommerferien erst ab dem 21.7
Sommerferien beginnen in mehreren Bundesländern.
Erhöhte Nachfrage eines knappen Gutes lässt die Preise steigen. Normale Marktwirtschaft oder wollen sie den verbesmteten Tankwart? Mehr oder weniger Bürokratie?
Sie können durch wenige Maßnahmen und vorausschauende Fahrweise 20 Prozent des Verbrauchs einsparen…
https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/sprit-sparen-kosten-fuer-benzin-diesel-strom
Kaufen sie sich beim nächsten Kauf ein auf ihr Bedarf angepasstes Fahrzeug. SUVs mit hoher Front und dicken Reifen haben einen höheren Verbrauch als Kompaktwagen oder Limousinen.
Wo hatten wir knappes Gut? War auch nur eine Tankstelle (außer zur Kriegshochzeit bei Tanken im Ausland) knapp bemessen?