EU will durchgreifen: WhatsApp muss KI-Konkurrenz zulassen

Die Europäische Kommission will Meta verpflichten, konkurrierende KI-Chatbots in WhatsApp zuzulassen.
Die EU-Kommission hat laut der Nachrichtenagentur Reuters angekündigt, Meta anzuweisen, Drittanbieter-KI in WhatsApp wieder uneingeschränkt zuzulassen. Hintergrund ist eine im Februar gestartete Untersuchung zu möglichen Wettbewerbsverstößen. Auslöser war eine von Meta eingeführte Zugangsgebühr und Sperre für externe KI-Dienste.
Nach Einschätzung der Kommission erschwert Meta damit den Zugang zu wichtigen Plattformdaten und benachteiligt Konkurrenten. Eine im März eingeführte Übergangslösung, die externe KI-Assistenten gegen Gebühr zulässt, bewertet die Behörde als unzureichend.
Laut Kommission habe auch die überarbeitete Regelung den Effekt, Drittanbieter auszuschließen. Daher plane man eine einstweilige Anordnung, die den Zustand vor Oktober 2025 wiederherstellen soll. Diese Maßnahme gilt bis zum Abschluss der laufenden Untersuchung.
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