Nur noch 49 Prozent der 18- bis 30-Jährigen erwarten laut einer ING-Umfrage, später eine gesetzliche Rente zu erhalten.
Damit ist das Vertrauen binnen eines Jahres deutlich gesunken. 2025 rechneten noch 56 Prozent mit einer gesetzlichen Rente. Gleichzeitig sorgen sich 79 Prozent um ihre Altersvorsorge. Nur 5 Prozent glauben, dass die staatliche Rente ihren Lebensstandard im Alter sichern kann.
Das geplante Altersvorsorge-Depot stößt dennoch auf Interesse. 65 Prozent der Befragten bewerten das ab 2027 vorgesehene Modell als attraktiv. Allerdings kennen es 66 Prozent der Männer, aber nur etwa jede zweite Frau.
Gen Z setzt bei der Altersvorsorge stark auf ETFs
Die Zahlen zeigen eine hohe Sparbereitschaft:
- 92 Prozent sparen oder investieren bereits Geld.
- 53 Prozent sparen gezielt für die Altersvorsorge.
- 47 Prozent der jungen ING-Depotkunden nutzen einen Sparplan.
- 90 Prozent der Sparplan-Einzahlungen fließen in ETFs.
Die ING wertete dafür zusätzlich anonymisierte Daten von 1,1 Millionen jungen Kunden aus. Der durchschnittliche Sparplan liegt bei 365 Euro im Monat. Das durchschnittliche Depotvolumen stieg innerhalb eines Jahres von 14.600 auf 17.800 Euro.
Ich finde vor allem den starken Vertrauensverlust in die gesetzliche Rente bemerkenswert. Gleichzeitig zeigt die hohe ETF-Nutzung, dass viele junge Erwachsene nicht nur skeptisch sind, sondern bereits selbst vorsorgen.
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