Samsung präsentierte Ende 2025 das erste Galaxy Z TriFold, welches sich, und das stört meinen inneren Monk bis heute, zweimal falten kann. Doch es sieht so aus, als ob Samsung nicht mehr so richtig an das Konzept glaubt oder andere Pläne hat.

Nach dem Start in den USA und Südkorea sollte das neue Foldable auch global an den Start gehen, doch das ist bis heute nicht passiert (und das erste Quartal neigt sich sogar schon dem Ende) und im Heimatland ist es aktuell nicht mehr verfügbar.

Diese Entwicklung deutet jedenfalls nicht darauf hin, dass Samsung an eine große Zukunft des TriFold glaubt, denn bei den anderen Foldables sieht es ganz anders aus. Womöglich haben das Konzept und der unglaublich hohe Preis von weit über 2.000 Euro (umgerechnet) dann doch nicht so viele Samsung-Kunden überzeugt.

Ich habe es zwar noch nicht testen können, weil es nicht in Deutschland verfügbar ist, aber es reizt mich auch nicht so sehr, was bei einem normalen Fold anders ist. Doch das ist für mich schon grenzwertig dick und schwer. Mal schauen, ob diese Kategorie eine Zukunft hat, vielleicht wird das TriFold nur ein Experiment bleiben.


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  1. Stefan K. 🔅

    Ich hätte schon tierischen Bock auf das Teil, aber meiner Meinung nach sollte das eher so gefaltet werden können, wie das Huawei Mate XT. Nur das schmale Außendisplay oder das riesige Tablet-Display und nix dazwischen finde ich bei dem Modell extremst verschwendetes Potenzial. Vom fehlenden S-Pen-Support mal ganz abgesehen, was bei einem solchen Gerät absolut Sinn ergeben würde.

    Und da ich eh vom Fold4 käme, wäre das Gewicht für mein Empfinden kein Problem. 😄

  2. Newt 🎖

    Auf der ganzen Welt werden alle Preise erhöht und der Lohn steigt nicht genug, sodass die Leute sich dreimal überlegen, ob so ein teures Handy, was schneller kaputt geht, als ein normales, in Frage kommt. Man kann aus den Leuten nicht mehr viel rausquetschen.

  3. Peter ☀️

    Keiner glaubt überhaupt an ein Foldable 🤡

    1. 20 Millionen verkaufte Einheiten und der Einstieg von Apple sprechen gegen deine Aussage.

      1. DeziByte 🏆

        „Keiner“ ist natürlich maßlos überzogen, aber viele sind es nicht. Der Marktanteil spricht da nämlich eine andere Sprache und daran wird auch Apple nicht viel ändern mit ihren mageren 20% Marktanteil.
        Die Dinger sind zu teuer, zu unpraktisch, zu anfällig, kaum Mehrwert und technisch teils nicht auf der Höhe.
        Wie oft habe ich schon von Nutzern gelesen, dass sie ihr Klapphandy kaum aufklappen, weil sie keinen Nutzen davon haben, es eben erst aufklappen müssen statt direkt loslegen zu können und das normale Außendisplay dann doch wieder völlig ausreicht. Das sind diese neugierigen technikaffinen, die sich dann doch wieder dagegen entscheiden.
        Sie werden ihre Fans haben, wie alles, aber sie werden Nische bleiben.
        Ich will auch keins, wüsste nicht ein Szenario wo ich etwas davon hätte.

        1. Wieso müssen Foldables denn einen sehr hohen Marktanteil haben? Ein 911er ist auch extrem unpraktisch und teuer und der Marktanteil ist ein Witz. Dennoch ein sehr schönes Auto.

          1. DeziByte 🏆

            Müssen sie nicht, aber warum argumentierst du dann, dass 20 Millionen Einheiten verkauft wurden? ;)
            Porsche ist ein schlechtes Beispiel, denn sehr viele Menschen hätten liebend gerne einen, können ihn sich nur nicht leisten. Im Gegensatz zu einem Handy fehlt da etwas mehr als nur 500,- €. Und wie viele wollen wirklich ein Foldable?

            1. Tom 💎

              Die 20 Millionen wurden der Behauptung „Keiner” entgegen gehalten. Es wurde damit nicht argumentiert, dass diese Geräteklasse einen hohen Marktanteil hätte oder haben müsste. Und wie Oliver korrekt schrieb: Es muss dafür keinen hohen Marktanteil geben. Es gibt eine Zielgruppe dafür, die bereits ist, einen entsprechenden Preis zu bezahlen, und damit gibt es eine Berechtigung dafür.

              Ist der Porsche-Vergleich wirklich so ein schlechtes Beispiel? In beiden Fällen geht es um eine vergleichsweise kleine Zielgruppe. In beiden Fällen ist der Preis vergleichsweise hoch und nicht jeder kann oder will sich das leisten. In beiden Fällen muss man das schon sehr mögen, um sich das zuzulegen. In beiden Fällen gibt es mehr als genug Menschen, die sich das niemals kaufen würden, selbst, wenn sie es sich leisten können (ich finde beispielsweise den 911er von Porsche einfach total hässlich und Optik ist beim Auto für mich sehr wichtig). Der wesentliche Unterschied ist die Preis-Dimension. Aber bei dem Vergleich ging es ja auch nicht darum, das Foldable direkt mit dem Porsche zu vergleichen, sondern darum, wie das Foldable im Smartphone-Markt und der 911er im Auto-Markt eingeordnet ist. Und Autos sind eben generell sehr viel teurer als Smartphones. Das muss man relativ zum jeweiligen Markt sehen. Und dann funkioniert der Vergleich sogar ganz gut – vor allem dafür, dass es ein Auto-Vergleich ist, was eigentlich nie eine gute Idee ist. ;-)

              1. DeziByte 🏆

                Ich habe es aber so wahrgenommen, dass mit den 20 Mio gezeigt werden sollte, dass es sehr viele sind. Hey guck, 20 Milliooooonen. Er hätte auch den Marktanteil nennen können, welcher mit ~2% natürlich viel mickriger klingt.

                Beim Porsche-Vergleich bleibe ich dabei. Wie viele wollen einen Porsche und wie viele ein Foldable? Egal wie man es dreht und wendet, das passt hinten und vorne nicht! Und was du dabei vergisst, ist, Porsche steht dabei für alle Sportwagen. Kannst ja nicht eine einzelne Marke mit einer ganzen Produktkategorie vergleichen. ;)

    2. hugo 💎

      Ich glaube sehr daran und verwende täglich das Pixel 9 fold pro.

      1. Stefan K. 🔅

        Geht mir auch so, nur das es bei mir ein Galaxy Fold4 ist. 😄

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