• Bundesnetzagentur teilt 5G-Frequenzen zu

    5g Header

    Die Bundesnetzagentur hat heute auf Antrag der Telekom Deutschland GmbH die ersteigerten Frequenzen im Bereich bei 3,6 GHz zugeteilt.

    Die 5G-Frequenzen der anderen erfolgreichen Bieter können auf Antrag ebenfalls zugeteilt werden. Zuteilungsanträge der Drillisch Netz AG und der Vodafone GmbH liegen vor und sollen in Kürze beschieden werden.

    Die ersteigerten Frequenzen können nach der Zuteilung bundesweit für 5G genutzt werden. Die schnelle Breitbandversorgung liegt damit in den Händen der Unternehmen. Die Netzbetreiber können ihre Netzplanung konkretisieren und ihre Netze zügig ausbauen

    – Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur

    Gegenstand der 5G-Frequenzauktion in Mainz waren 41 Frequenzblöcke aus den Frequenzbereichen 2 GHz und 3,6 GHz. Zum Großteil wurden die Blöcke bezüglich ihrer Lage im Spektrum abstrakt versteigert. Lediglich im 3,6-GHz-Bereich wurden der oberste und der unterste Block in konkreter Bandlage versteigert.

    2019 Zuordnung 2000mhz P

    Zuordnungen im Bereich 2 GHz

    Im Anschluss an das Ende der Auktion folgte mit dem Zuordnungsverfahren daher die konkrete Zuordnung der abstrakt ersteigerten Blöcke entsprechend dem in den Auktionsregeln vorgesehenen Verfahren.

    5G: Zuordnung und Zuteilung

    Die vier Bieter hatten nach der Auktion zunächst Gelegenheit, sich über die Lage der abstrakt ersteigerten Frequenzblöcke in den Frequenzbereichen zu verständigen. Weil eine vollständige Einigung nicht erzielt wurde, hatte die Bundesnetzagentur am 2. August 2019 über die Zuordnung entschieden.

    Auf Antrag der Unternehmen können die Frequenzen nun jeweils zugeteilt werden. Die Bundesnetzagentur kann die Frequenzen zügig zuteilen. Damit können die Frequenzen für die jeweiligen Geschäftsmodelle genutzt werden.

    Versorgungsauflagen

    Teil der Zuteilung ist auch die Verpflichtung der Unternehmen, die Versorgungsauflagen umzusetzen. Demnach müssen die Zuteilungsnehmer unter anderem bis Ende 2022 jeweils 98 Prozent der Haushalte je Bundesland und alle Bundesautobahnen, die wichtigsten Bundesstraßen und Schienenwege mit mindestens 100 Mbit/s versorgen.

    Bis Ende 2024 sollen alle übrigen Bundesstraßen mit mindestens 100 Mbit/s, alle Landes- und Staatsstraßen, die Seehäfen und wichtigsten Wasserstraßen und alle übrigen Schienenwege mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden.

    5G: Viele Endgeräte, wenig Netz

    5g Header

    5G ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Mobilfunkgeneration. Selten gab es so viel öffentliche Aufmerksamkeit für eine neue Mobilfunktechnik, selten waren die Erwartungen höher. Ob der ganze Hype berechtigt ist – darüber lässt sich trefflich streiten. Bis eine nennenswerte 5G-Netzabdeckung…24. August 2019 JETZT LESEN →

    Tarifvergleich für Mobilfunktarife: Aktuelle Anpassungen und 5G-Filter

    Sim Card Tray

    In diesem Beitrag gibt es aktuelle Informationen für alle, die hin und wieder unseren Tarifvergleich für Mobilfunktarife nutzen. Dank unseres Technologie-Partners, der regelmäßig alle Tarife im Vergleich auf dem neusten Stand hält, kann das persönliche Nutzungsverhalten im Vergleich seit jeher…2. September 2019 JETZT LESEN →

    Mehr dazu

    Beitrag teilen


    Hinterlasse deine Meinung
    Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.
  • Weitere Neuigkeiten Alle News aufrufen →