Škoda gelingt historischer Aufstieg im deutschen Automarkt

Die Automarke Škoda erreicht zur Jahresmitte 2026 erstmals Platz zwei bei den Neuzulassungen in Deutschland.

Škoda hat im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland 128.218 Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht einem Wachstum von 17,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum – ein historischer Aufstieg. Der Marktanteil stieg auf 8,6 Prozent. Damit liegt die Marke nach sechs Monaten erstmals auf dem zweiten Platz im deutschen Markenranking.

Damit wächst Škoda deutlich stärker als der Gesamtmarkt, der im selben Zeitraum um 5,8 Prozent zulegte. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 verbesserte sich der Marktanteil um 0,8 Prozentpunkte. Im Vorjahreszeitraum hatte die Marke noch Rang vier belegt.

Škoda setzt auf mehrere Antriebstechnologien

Das Wachstum verteilt sich laut Unternehmensangaben auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid und batterieelektrischem Antrieb. Besonders die Elektromodelle Enyaq und Elroq sollen weiterhin eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Marke in Deutschland spielen.

Wichtige Kennzahlen im Überblick:

Für die zweite Jahreshälfte kündigt Škoda die Einführung der neuen Elektromodelle Epiq und Peaq an. Nach Angaben des Unternehmens soll sich dadurch das vollelektrische Angebot der Marke verdoppeln und die Position im Elektrosegment weiter ausgebaut werden. Aber auch das Verbrenner-Segment hat man noch lange nicht aufgegeben.

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