Spotify: Übernahmegespräche mit SoundCloud angeblich abgebrochen

Ende September kamen Gerüchte auf, welche besagten, Spotify befinde sich in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit der deutschen Musik-Plattform Soundcloud. Informationen des amerikanischen Techblogs TechCrunch zufolge sollen die Verhandlungen nun allerdings von Seiten Spotifys abgebrochen worden sein.

Gingen die meisten in den letzten Monaten noch davon aus, die Gespräche zwischen Spotify und Soundcloud würden zu einer baldigen Einigung führen, ist nun das Gegenteil der Fall. Wie TechCrunch basierend auf Insiderinformationen berichtet, wurden die Verhandlungen schlussendlich von Spotify abgebrochen. Vermutet wird, dass sich eine Soundcloud-Übernahme negativ auf den eventuell 2017 anstehenden Börsengang ausgewirkt hätte.

Obwohl die Musik-Plattform mit dem Deutschland-Start von Soundcloud Go beweist, dass sie Verträge mit zahlreichen Künstlern und Labels abschließen konnte, deren Anzahl aufgrund der Vielfältigkeit deutlich größer als bei Spotify ausfällt, dürfte eine Akquisition zu risikoreich gewesen sein. Kann der Musikkatalog von Spotify noch einigermaßen gut überblickt werden und wird zum Großteil von wenigen Major-Labels bereitgestellt, wären für Soundcloud in Zukunft deutlich häufigere Verhandlungen mit kleineren Labels nötig geworden.

Zwar hätte es Spotify mit einer Übernahme von Soundcloud sicherlich geschafft, seine Marktführerposition zu stärken, die Nutzer der Plattform dürfte es jedoch freuen, dass diese weiterhin unabhängig bleibt. Eine Integration in das Portfolio von Spotify hätte dem Dienst eventuell seinen Charme genommen.

Quelle: TechCrunch

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