Tesla Deutschland: Werksleiter spricht von einer „klaren Niederlage“

Tesla Model Y 2025 De

Das Ergebnis der Gewerkschaftswahlen steht und die IG Metall geht als Verlierer hervor, sie konnte nicht die Mehrheit erzielen, diese geht ganz klar an „Giga United“ (gewerkschaftsunabhängig). Damit ging der Einfluss der IG Metall sogar zurück.

Werksleiter André Thierig spricht von einer „klaren Niederlage“, ignoriert aber die Kampagne, die man gegen die Gewerkschaft gefahren hat. Die Liste ist lang, sehr lang, hier und da wurden womöglich auch Unwahrheiten direkt vor Ort verbreitet.

Tesla machte viel Stimmung vor Ort

Doch Tesla fuhr auch so richtig auf, man rief beispielsweise die Polizei in einem Gespräch, was Zweifel säte, obwohl die Lage bis heute nicht aufgeklärt ist, man bezichtigte unabhängige Medien der Propaganda und man kaufte einen bekannten Rapper aus Deutschland ein, der Mitarbeiter mit einem Konzert beeinflussen sollte.

Das Highlight kam aber erst zum Schluss, denn der Werksleiter bekamt noch ein „Interview“ mit Elon Musk, dem Chef von Tesla. Dieser stellte neue Modelle für das Werk in Aussicht, blieb aber sehr vage und eigentlich sind wir jetzt nicht schlauer.

Eine konkrete Ankündigung wollte Musk nämlich nicht machen.

In diesem Gespräch betonte er aber auch, dass die Dinge „schwieriger“ werden, wenn der Einfluss an die IG Metall geht. Tesla wird das Werk nicht schließen, so Elon Musk, aber auch nicht erweitern. Eine Drohung, die ihre Wirkung zeigte.

Tesla ohne Lösung für das Problem

Eine Lösung für die rapide gesunkene Nachfrage in Europa steht weiter aus, aber nach vielen leeren Aussagen kann Tesla jetzt Taten sprechen lassen. Immerhin hat man gewonnen, jetzt müsste es also wieder bergauf gehen. Schauen wir mal, ob sich etwas tut und das Tesla-Werk in Grünheide wieder auf Spur bringen kann.

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