WhatsApp für Kinder: Was Eltern jetzt über die neue Funktion wissen müssen

WhatsApp (KI)

Endlich führt WhatsApp elternverwaltete Konten für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren ein. Damit erhalten Eltern verschiedene Kontrollmöglichkeiten.

Laut Unternehmensangaben ermöglicht die neue Funktion Eltern oder Erziehungsberechtigten, WhatsApp-Konten für jüngere Familienmitglieder einzurichten und zu verwalten.

Zur Aktivierung halten Eltern ihr eigenes Gerät und das Handy des Kindes nebeneinander, um beide Konten zu verknüpfen. Anschließend stehen Kontrolloptionen zur Verfügung, mit denen die Nutzung laut WhatsApp auf Nachrichten und Anrufe beschränkt werden kann.

Eltern behalten nach der Einrichtung die Kontrolle darüber, wer mit dem Konto des Kindes in Kontakt treten darf und welchen Gruppen das Kind beitreten kann. Eingehende Nachrichtenanfragen von unbekannten Kontakten können geprüft und die Datenschutzeinstellungen des Kontos angepasst werden.

Der Zugang zu diesen Einstellungen ist durch eine Eltern-PIN gesichert, auf die ausschließlich Eltern zugreifen können.

Bild: Meta / WhatsApp

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt für alle Nachrichten erhalten

Laut WhatsApp bleiben alle persönlichen Nachrichten durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt und sind für Dritte, einschließlich WhatsApp selbst, nicht einsehbar. Zusätzlich sollen Eltern weitere Einblicke erhalten, insbesondere in Bezug auf Gruppen, denen das Kind angehört.

Die wichtigsten Kontrollfunktionen im Überblick:

Die schrittweise Einführung der Funktion ist laut WhatsApp für die kommenden Monate geplant. Ich halte die Initiative für einen sinnvollen Schritt, um jüngere Nutzer besser zu schützen, sehe aber auch, dass die tatsächliche Wirksamkeit stark davon abhängt, wie konsequent Eltern die verfügbaren Werkzeuge im Alltag einsetzen.

Ergänzende Informationen zum neuen Feature findet ihr im Hilfebereich von WhatsApp.

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