WhatsApp plant eigenen Cloud-Speicher für Backups

Der Messenger WhatsApp entwickelt einen eigenen Cloud-Dienst für verschlüsselte Backups und will damit unabhängiger von Drittanbietern werden.
WhatsApp arbeitet laut WABetaInfo an einem eigenen Cloud-Backup-Anbieter, bei dem Sicherungen standardmäßig Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. Nutzer sollen künftig wählen können, ob sie Backups weiterhin über Dienste wie Google Drive oder iCloud speichern oder eine interne Lösung nutzen. Ziel sei es laut Bericht, die Abhängigkeit von externen Plattformen zu verringern und die Verwaltung zu vereinfachen.
Ein weiterer Bestandteil ist die Einführung von Passkeys zur Verschlüsselung. Diese ersetzen klassische Passwörter durch gerätebasierte Authentifizierung, etwa per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Laut Bericht sollen Backups dadurch besser geschützt sein, da solche Verfahren schwerer zu kompromittieren sind.
Mehr Kontrolle über Speicher und Backup-Verwaltung
Hintergrund der Entwicklung ist das wachsende Datenvolumen von Chat-Backups. Diese belegen zunehmend Speicherplatz in bestehenden Cloud-Diensten, der mit Fotos, Videos und anderen Dateien geteilt wird. Dadurch stoßen Nutzer schneller an kostenlose Speichergrenzen und müssen zusätzlichen Platz erwerben.
Künftig soll WhatsApp eine eigene Speicheroption mit bis zu 2 GB kostenlosem Volumen anbieten. Ob dieses Angebot allen Nutzern zur Verfügung steht, ist noch unklar. Zudem wird ein kostenpflichtiger Tarif mit etwa 50 GB Speicher diskutiert, dessen Preis laut Bericht bei rund 0,99 US-Dollar liegen könnte. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der Zusatzspeicher früher oder später auch Teil von WhatsApp Plus wird.
Unabhängig vom gewählten Speicherort sollen Backups in der WhatsApp-Cloud verpflichtend verschlüsselt werden. Nutzer können dabei zwischen Passkey, Passwort oder einem 64-stelligen Schlüssel wählen. Die Funktion befindet sich noch in Entwicklung und soll zunächst in Tests erprobt werden, bevor ein schrittweiser Rollout erfolgt.
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Damit sollte dann auch endlich der Wechsel von iOS -> Android und umgekehrt deutlich einfacher werden als bisher.