WhatsApp Plus: Das steckt hinter dem Bezahlmodell

Der Messenger WhatsApp testet mit WhatsApp Plus ein optionales Abo-Modell mit zusätzlichen Funktionen für Android-Nutzer.
WhatsApp führt laut WABetaInfo ein neues optionales Abonnement ein, das unter dem Namen WhatsApp Plus läuft. Die Funktion wird derzeit schrittweise für Nutzer der Android-Beta-Version 2.26.15.11 ausgerollt. Ziel ist es, die App um zusätzliche Personalisierungsoptionen zu erweitern, ohne die grundlegenden Funktionen kostenpflichtig zu machen. Das war bereits erwartet worden.
Die Kernfunktionen wie Nachrichten, Anrufe und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleiben unverändert und weiterhin kostenlos nutzbar. Das Abo richtet sich an Nutzer, die zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten wünschen.
Laut Bericht wird das Modell aktuell mit einer begrenzten Nutzergruppe getestet, um Feedback zu sammeln und die Funktionen vor einer breiteren Einführung zu evaluieren.
Funktionen und Preis von WhatsApp Plus im Überblick
Der Preis liegt in Europa laut aktuellen Anzeigen bei etwa 2,49 Euro pro Monat, kann sich jedoch bis zum finalen Rollout noch ändern. Die Abrechnung erfolgt monatlich mit automatischer Verlängerung, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Wichtige Zusatzfunktionen im Überblick:
- Exklusive Sticker mit Animationseffekten
- 18 zusätzliche Farbdesigns für die App
- 14 alternative App-Icons zur Auswahl
- Erweiterte Pin-Funktion für bis zu 20 Chats
- Zusätzliche Klingeltöne und Chat-Listen-Einstellungen
Neben optischen Anpassungen ermöglicht WhatsApp Plus auch funktionale Erweiterungen. So können Nutzer mehrere Chats gleichzeitig konfigurieren, etwa durch einheitliche Designs oder Benachrichtigungseinstellungen. Neue Gespräche übernehmen diese Einstellungen automatisch, wenn sie einer Liste hinzugefügt werden.
Die Verfügbarkeit ist wie gesagt aktuell eingeschränkt und konzentriert sich auf Android. Eine Unterstützung für iOS ist laut Bericht geplant, jedoch noch nicht umgesetzt. Zudem könnten zukünftige Updates weitere Funktionen in das Abo integrieren.
Ich halte dieses Modell für eine vorsichtige Erweiterung des bisherigen Angebots. WhatsApp stellt keine zentralen Funktionen hinter eine Bezahlschranke, testet aber gleichzeitig neue Einnahmequellen. Ob Nutzer den Mehrwert der Zusatzfunktionen langfristig als relevant empfinden, wird entscheidend sein. Ich für meinen Teil kann schon einmal sagen, dass mich keine der Plus-Funktionen reizt.
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Wer will für den Schrott whatsapp bezahlen. Sie müssen sich für 3 Anbieter öffnen. Dann nehme ich in Zukunft RCS und gut ist.
Signal kann man ja nicht nutzen, ein Messanger finanziert von der US Regierung mit Backdoors, Viber vom israelischen Militärgeheimdienst und Telegram vom russischen Geheimdienst mit Agent Pawel D.
In der Auflistung hast du das schweizerische Threema vergessen. 😜
Davon abgesehen ist die Signal Foundation unabhängig, auch wenn die USA vielleicht was mitfinanziert haben mag. Gerade die beiden Gründer Marlinspike und Acton dürften alles andere als nach der Pfeife eines Staates tanzen.