Steam Frame: Preis von Valve sei „viel zu hoch“
Valve hat vor ein paar Wochen den Preis für das Steam Deck erhöht und da die Hardware langsam in die Jahre kommt, ist die Nachfrage eingebrochen. Und bei der Steam Machine wird der sehr hohe Preis ebenfalls von vielen kritisiert.
Beim Steam Frame, dem neuen VR-Headset, wird es laut Tyler McVicker nicht anders sein. Die neue Version soll bei weit über 1.100 Dollar liegen und das sei „viel zu hoch“. Marktstart des Steam Frame soll übrigens auch noch im Sommer sein.
Beim Handheld ist es eine schwierige Lage, bei der Konsole auch, aber die wird sich vermutlich am Ende akzeptabel verkaufen. Beim VR-Headset würde es mich aber nicht wundern, wenn das gnadenlos scheitert. Auch große Player wie Apple und Sony haben diese Sparte aktuell pausiert oder sogar fast komplett aufgegeben.
VR ist aktuell kein großes Thema und selbst bei Gaming, dem stärksten Bereich, ist das Interesse gesunken. Da wird Valve mit einem teuren Headset, wenn es kein neues und gutes VR-Spielepaket dazu gibt, kaum eine Chance auf dem Markt haben.
mobiFlip zuerst in deinen Google News – jetzt als Quelle setzen Haken setzen ↗
-->












Das Problem bei den Steamgeräten ist die Mittelklasse Hardware, welche überteuert verkauft wird. Gerade bei der Steam Machine bekommt man deutlich bessere Hardware für einen geringeren Preis im Einzelhandel.
Eigentlich schade, dass VR kein Massenmarkt hat. Ich finde das Konzept sehr interessant. Allerdings scheiterte es bei mir an Übelkeit und kaum Angebote für den Bereich.
Bei mir scheitert es an Übelkeit und daran, dass ich erst noch teuer extra Linsen für meine Sehstärke woanders dazu kaufen müsste. Dann ist es primär immer noch nur ein nettes Gimmick.
Große Open World Games lassen sich kaum mit spielen. GTA, Cyberpunk 2077 etc. wären das, wofür meiner Ansicht nach Leute wie ich dann wirklich den Wunsch verspüren würden.
Die erste Steam Maschine ist auch grandios gescheitert am Preis.
Nicht nur wegens des Preises sondern eben auch weil man Windows extra kaufen und selbst installieren musste. Denn damals taugte Linux nun wirklich noch nicht zum Zocken und selbst die Tester installierten Windows drauf. Es ging damals der Wert von ca. 90 Prozent installierte Windows auf den Geräten durch die Presse.
Aktuell sehe ich es so. Valve kann nicht in so großen Stückzahlen produzieren, dass sie gute Einkaufspreise kriegen. Dies führt zu hohen Endpreisen und das sorgt dafür, dass Hardcore-Fans den Hauch der Exklusivität fühlen und gerne bereit sind, vier Geld für auszugeben. Da Valve das merkt machen sie die Preise einfach noch höher.
So habe ich bei der Diskussion um die aktuelle Steam Machine, in der Laptop-Hardware verbaut ist, nie den Vergleich mit Laptops gesehen sondern immer nur mit kleinen, Selbstbau-PCs mit ähnlichem Formfaktor. Die sind natürlich teuer und müssten eigentlich sogar teurer als die SM sein. Nur, ignoriert das halt auch immer komplett, das man wesentlich leistungsstärkere Laptops für weniger bekommt.