Audi verliert zunehmend die „normalen“ Kunden

Audi musste in den letzten Jahren allgemein ordentlich Federn lassen und ist schon lange nicht mehr die große Vorzeigemarke für den VW-Konzern. Aber man kämpft sich gerade etwas zurück und blickt in diesem Jahr auch wieder auf Wachstum.
Vor allem der März war ein sehr guter Monat, so die Automobilwoche, aber das lag in erster Linie am Flottengeschäft. Es sind also nicht alle Händler vom Comeback von Audi überzeugt, jedenfalls nicht in der Art, wie sich Audi derzeit positioniert.
Audi verliert die normalen Endkunden
Ein großer Partner habe laut Quelle die Sorge, dass „Audi (…) immer mehr zur Großkundenmarke“ wird, man verliert die normalen Endkunden. Der Anteil ist mit 14,5 Prozent deutlich niedriger als beispielsweise bei BMW und auch Mercedes.
Ein Grund sind laut des Partner auch die Preise, Audi ist zu teuer und glaubt, dass Privatkunden das einfach alles mitmachen. Doch es benötigt wieder „Preise, die die Kunden bereit sind zu zahlen“, so der große Audi-Partner laut Automobilwoche.
Es gibt einen Lichtblick, wie den kommenden Audi A2 e-tron, den neuen Audi Q4 e-tron oder das neue Basismodell, aber der Q4 bleibt sehr teuer und bietet am Ende nur VW-Technik, die es dort günstiger gibt, und der Rest dauert noch eine Weile.
Da hilft es auch nicht, dass Audi zwei Einsteigermodelle eingestellt hat.
Das ist noch kein Wendepunkt für Audi
Der Blick „nach oben“ fiel zwei deutschen Premiummarken, Audi und Mercedes, in den letzten Jahren schwer, denn die Kunden machten das nicht mit, da vor allem die Qualität nicht besser wurde. Im Gegenteil, teilweise wurde sie sogar schlechter.
Es ist besser geworden, aber es sei noch nicht der „Turnaround“, so der Händler, auch wenn Audi mit einer guten Auftragslage wirbt. Das Flottengeschäft ist aber eben nicht so lukrativ, man darf die „normalen“ Kunden bei Audi nicht verlieren.
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Bei Audi ist es vor allem die nachlassende Qualität, die Kunden dann lieber gleich zu BMW greifen lässt.
Schon in den 90ern war Audi effektiv eine Premiummarke und merklich teurer als VW, Opel oder Ford.
Wenn man am Kunden vorbei entwickelt und Preise aufruft, die die breite Masse nicht bereit ist zu zahlen, darf man sich über ausbleibenden Erfolg nicht wundern.
Betrifft nicht nur Audi…