Volkswagen plant einen neuen VW ID.3 und soll diesen im zweiten Quartal 2026 auf den Markt bringen. Es wird noch kein VW ID Golf, aber es soll ein sehr großes Upgrade mit einer neuen Optik und vor allem auch mit viel neuer Technik werden.

Bisher wird der VW ID.3 in Zwickau gebaut, doch es stand im Raum, dass VW ihn von dort abziehen und nach Wolfsburg legen möchte. Das stimmt auch, aber nur teilweise, denn die neue Version wird ab Sommer 2026 in Zwickau produziert.

VW ID.3 GTI kommt aus Wolfsburg

Der neue VW ID.3 und Cupra Born bleiben noch eine Weile in Zwickau, aber man wird in Wolfburg die „Überlaufproduktion“ regeln, so die Automobilwoche. Zwickau wird auf eine Produktionslinie reduziert und schafft nicht mehr alles in Zukunft.

Darüber hinaus werden wir den VW ID.3 GTI, der sich bereits andeutete und den VW ID.3 GTX ersetzen soll, im Frühjahr 2027 sehen und dieser wird exklusiv im Stammwerk von Volkswagen gebaut. Details zum GTI gibt es bisher noch nicht.


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  1. faceofingo 🌀

    Kann VW mittlerweile „One Pedal driving“? Oder trauen die das Ihren Kunden immer noch nicht zu?

    1. Nein, die VW-Modelle selbst nicht, andere Marken haben es aber schon implementiert und VW will das auch noch machen.

    2. Moritz Kürten 👋

      Nein, OPD gibt es noch nicht, aber wer will schon so ein unkomfortabel OPD haben, wenn man den D-Modus mit adaptiver, vorausschauender Rekuperation hat? Das ist genauso effizient aber viel komfortabler zu fahren als OPD.

      1. Ich, ich will es, weil ich selbst entscheiden will, wie ich fahre und das im Vergleich mit adaptiven Systemen in vielen Situationen besser mache. Am Ende ist es die Wahl. Segeln, adaptiv, komplett manuell, als Fahrer will ich es selbst entscheiden.

      2. faceofingo 🌀

        Ich will es haben, bzw. habe es in meinem Kia EV6 und Tesla MY.

    3. Neuhier 🔅

      Ich habe noch nicht eine einzige Person kennengelernt, die gut mit OPD umgehen kann! Für Beifahrer ist das der absolute Horror

      1. Moritz Kürten 👋

        Ja, ist eben auch eine Fehlkonstruktion, so ein OPD. Für den Autoscooter auf dem Jahrmarkt ist das ja OK, aber beim Auto geht eben nichts über ein intelligentes Fahrsystem, dass auch Segeln, vorausschauende Geschwindigkeitsanpassung, adaptive Rekuperations-Stärke etc. kennt. Beim OPD ist das halt gar nicht möglich.

      2. faceofingo 🌀

        Dann komm mal vorbei und fahre mit mir, oder meiner Frau.

        1. Neuhier 🔅

          Sehr gerne! Lass mir gerne deine Adresse zukommen!

          Ich bleib dabei. Dieser permanente Wechsel zwischen positiver und negativer Beschleunigung ist für Beifahrer eine absolute Katastrophe… und wenn man Energie sparen möchte, nicht mal sinnvoll

          1. moraimis 👋

            Ich kenne nur das OPD von Tesla. Und das funktioniert so intuitiv, dass ich mir keine bessere Lösung vorstellen kann.

            OPD verlagert ja den Punkt „kein Vortrieb“ des Fahrpedals vom Beginn des Fahrpedalweges mehr in die Mitte des Fahrpedalweges. So kann ich SEHR feinfühlig je nach Bedarf Vortrieb geben (Fuß senken) oder eben verzögern (Fuß heben). Das tue ich nur, wenn Änderungen der Geschwindigkeit erfolgen sollen. Ansonsten gleite ich bei unveränderter Pedalstellung einfach gleichmäßig dahin.

            Klärt mich auf, was verpasse ich im Vergleich zu den „intelligenten Fahrsystemen“ anderer Hersteller?

            1. Moritz Kürten 👋

              Beim D-Modus mit adaptiver Rekuperation ist es so, dass die Rekuperations-Stärke von den Umgebungsbedingungen abhängt:

              Also z.B. ich rolle bei Tempolimit 50 bergab, dann nehme ich den Fuß vom Pedal und lasse den ID.3 einfach rollen. Die adaptive Rekuperation sorgt dafür, dass der ID.3 nicht schneller als 50 segelt.
              Wenn jetzt aber weiter vorne ein Auto langsamer wird, verstärkt der ID.3 die Rekuperations-Stärke, um auf Abstand zu bleiben.
              Das hat noch nichts mit dem ACC oder TeavelAssist zu tun, das funktioniert immer, auch wenn ACC oder TravelAssist abgeschaltet sind.
              Ebenso ist es eben so, dass wenn man z.B. bei Tempo 130 den Fuß vom Fahrpedal nimmt, rollt der ID.3 ungebremst weiter, er segelt also. Erst wenn man sich anderen vorausfahrenden Autos nähert, rekuperiert der ID.3.

              Was ist nun der Vorteil?

              Ich kann den Fuß vom Fahrpedal nehmen, ohne dass das Auto gleich eine Vollbremsung hinlegt. Ebenso kann man z.b. ACC/TravelAssist deaktivieren und das Auto rollt einfach weiter, sofern man eben nicht schneller als Tempolimit fährt und niemand vor einem fährt.

              Das ganze fährt sich viel komfortabler als OPD, weil man eben gar nicht die ganze Zeit den Fuß in der richtigen Position halten muss, denn meistens kann man sehr oft segeln und den Fuß vom Fahrpedal nehmen. Das ganze fährt sich, vor allem für Mitfahrer, viel geschmeidiger als OPD.

              1. moraimis 👋

                Danke für die detaillierten Erläuterungen, Moritz! Ich bin so ein System noch nie gefahren und wußte daher nicht, was genau der D-Modus macht.

                Aber auch nach einer Weile darüber sinnieren kann ich da für mich keinen Vorteil erkennen. Ich will ja gar nicht, dass sich das Fahrzeug je nach Situation anders verhält. Denn das macht das Fahrzeugverhalten ja eher unberechenbarer.

                Beim Tesla OPD habe ich das Auto praktisch die ganze Zeit „am Fuß“. Volle Kontrolle wann was passieren soll. Kann feinfühlig korrigieren. Kann sanft die Geschwindigkeit verringern, weil ich voraussehe, so einen verkehrsbedingten kurzen Fahrzeughalt vermeiden zu können. Beim D-Modus müßte ich dazu mit dem Fuß leicht auf die Bremse treten, um zu rekuperieren (richtig?).

                Und wenn ich Vortrieb und Verzögerung mal nicht selbst steuern will, dann einfach kurzer Druck nach unten am rechten Lenkstockhebel und das Auto macht das selbst. Also klare Trennung von „ich kontrolliere den Vortrieb“ und „die Maschine kontrolliert den Vortrieb“. Der Übergang ist übrigens auch sanft, da ist keine Zugkraftunterbrechung.

                Ich kann aber verstehen, warum jemand gern den D-Modus verwendet. Man braucht weniger Feingefühl im rechten Fuß. Und spart dann vermutlich auch etwas Fahrstrom durch den Effizienzgewinn.

                Der Tesla kennt auch einen Fahrmodus, wo fast nicht rekuperiert wird nach Heben des Pedals. Habe ich vorhin ausprobiert, ist absolut nichts für mich. Fühlt sich wie Kontrollverlust an. Dazu muß runter vom Fahrpedal und rüber auf die Bremse für nennenswerte Verzögern.

                Aber schön, dass es Beides gibt, denn jede hat andere Vorlieben. Und wenn ich mal eine ID.3 unter den Hintern bekomme, ändere ich vielleicht sogar meine Meinung. :)

          2. Alexander 👋

            Sehe ich ähnlich. Ich fahre mittlerweile wieder mit der geringsten Rekuperationsstufe, bei einer höheren tendiere ich dazu, weniger vorauszuschauen und damit mehr abzubremsen. Kostet nur Energie und ist für die Mitfahrer unangenehm. Ich glaube auch nicht, dass das ein ACC besser machen würde.
            Aber das muss jeder selbst entscheiden.

            1. Moritz Kürten 👋

              Das ist ja das schöne beim D-Modus, dass man sich nicht für eine Rekuperations-Stärke entscheiden muss sondern diese adaptiv zwischen 0 und maximal automatisch angepasst wird. Ich denke, das muss man einfach mal selber „erfahren“, wie genial das ist. OPD ist da eben sehr simpel, für Autoscooter ist das ja OK, im Auto aber eben nur solala.

    4. Egon Meier 👋

      mein Enyaq kann schon lange Quasi OPD (allerdings nicht bis Tempo Null)
      Ich habe es 2 jahre fulltime getestet und muss sagen: Der letzte Müll- OPD ist Fail

      Jetzt wird gesegelt und die Welt ist wieder in Ordnung.

  2. P45 💎

    Endlich haptische Tasten am Lenkrad? Das wär ja mal was… Ach, und wenn wir schon dabei sind: jegliche Klavierlackoptik im Innenraum bitte weglassen! Dann könnte auch VW wieder „kaufbar“ werden.

    1. Warpig 🎖

      Richtige Tasten wird es schon mit dem ID Polo/ID 2 geben und soll auch für zukünftige Modelle so gelten. Ich gehe Mal davon aus, das es auch weniger bis gar kein Klavierlack geben wird.

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