3D-Roundup No. 1: Erfahrungen, Ideen und Tipps rund um den 3D-Drucker

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Nachdem mittlerweile zwei 3D-Drucker hier ihren Dienst verrichten, bietet es sich an, eine Rubrik über Erfahrungen aus den letzten Tagen/Wochen zu erstellen.

Probleme, Ersatzteilbestellungen, günstiges Filament, Tipps, Drucke, Ideen etc. Ich denke, es dürfte durchaus ganz interessant sein, wenn gleichgesinnte die Kommentare dann auch dazu nutzen, den Usern weitere Tipps zu geben. Den Anfang machen nun also die folgenden Zeilen im 3DRoundup No. 1.

Ersatzteilbestellung Zonestar P802QR

Der P802QR von Zonestar verrichtet schon seit Monaten seinen Dienst und der CR10 mini nun auch schon eine ganze Weile. Die Drucke mit dem Zonestar machen Spaß, aber es war fast schon Pflichtprogramm, dass nach dem Druck das Druckbett wieder frisch justiert werden musste.

Dies lag vor allem daran, dass der Druck direkt auf dem Alu-Heizbett gedruckt wurde. Fummelt man dann anschließend das gedruckte Objekt runter, zerrt man ganz automatisch am Druckbett und verstellt es damit.

Zonestar Mit Glasplatte Und Tape

Der Creality CR10 mini bekommt von Haus aus noch eine Glasplatte mitgeliefert, welche mit kleinen Klammern auf die Aluplatte geclipst wird. Möchte man nach dem Druck dann das Objekt entfernen, wird die Platte ausgeclipst und ganz bequem der Druck gelöst. Anschließend kommt die Glasplatte wieder zurück auf das Heizbett und es ist nichts verstellt.

Das Heizbett/die Druckplattform des CR10 mini musste ich dank dieser Methode bisher erst ein einziges mal Kalibrieren. Solche Glasplatten bekommt ihr für unter 10,- EUR je nach Format bei Amazon.

Die passenden Klammern findet ihr übrigens unter dem Begriff „Foldback-Klammern“. Sobald ihr die Glasplatte habt, einmal die neue Höhe der neuen Druckplattform am Drucker einstellen und Kalibrieren und los gehts. Das kostet so wenig Geld und bringt so viel Komfort! ❤

Modifikation am Creality CR10-mini

Der CR10-mini ist ganz im Gegensatz zu seinem Namen ganz schön groß. Er passte wegen seines externen Gehäuses für Display, Netzteil, Steuerung usw., welches neben den Drucker gestellt wird, von der Grundfläche her nicht mehr in meinen IKEA Hack-Tisch. Thingiverse wäre aber nicht Thingiverse, wenn es hierfür nicht eine Lösung gäbe.

Man kann ganz einfach für den Drucker ein paar Füße drucken, welche ihn um einige cm anheben. Dadurch passt unter anderem die Steuereinheit unter den Drucker und selbiger wieder in den modifizierten IKEA Lack-Tisch. Neben der Einheit findet sich dann unter dem Drucker auch noch Platz für das Klebeband oder eine Pinzette, oder was sonst noch benötigt wird.

3D-Kreationen

Daniel ist eine Koryphäe, wenn es um das erstellen von 3D Modellen geht. Nach meiner Mailand-Reise zum DieselON-Event hatte ich geäußert, wie cool es wäre, wenn man direkt für die Powerbank eine Halterung drucken könnte, welche auf der Powerbank montiert das Handy hält, welches gerade geladen wird.

Die Reaktionen hierfür in den sozialen Kanälen waren überragend. Auf dem folgenden Foto seht ihr das Ergebnis für meine Anker Powerbank mit 26k mAh. Daniel hat die Datei noch an 2-3 andere Anker Powerbanks angepasst und die nötigen STL-Dateien für einen Druck findet ihr auf Thingiverse.

Zweites Objekt, welches ich hier gerne aufführen möchte, ist ein kleines Münzfach für so manches Wallet. Problem vieler Wallets ist genau dieses fehlende Fach für Rückgeld etc. Ein simples Fach mit einer passenden Höhe für Münzen blockiert dann zwar 2-3 Slots für EC-Karten, aber bietet eine Staumöglichkeit fürs Münzgeld.

Da dieses Fach nicht komplett von mir ist, möchte ich hier lediglich den Link zum Original auf thingiverse posten.

Ich hoffe, die Rubrik gefällt euch? Gern ab in die Kommentare mit Verbesserungsvorschlägen, Tipps und Tricks oder anderen Objekten, die unbedingt mal gedruckt werden müssen. Wenn sich wieder ein bisschen was angesammelt hat, verblogge ich hier dann den #3DRoundup No.2.

Euch gefällt der #3DRoundup? Direkt zum nächsten geht es hier entlang. Eine Auflistung aller Roundups findet ihr hier.

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