Das „Ende“ der Xbox: Konsole verliert an Bedeutung
Die neue Xbox-Chefin ist derzeit sichtlich bemüht, dass die Konsole wieder ein besseres Image bekommt, aber die Folgen der letzten Jahre sind immer deutlicher zu sehen. Die Verkaufszahlen sind am Boden, die Hardware-Sparte bricht seit Jahren kontinuierlich ein und so langsam ziehen sich auch die Entwickler zurück.
Xbox als Plattform verliert an Bedeutung
Sei es Rockstar Games, wo man die PlayStation 5 ganz offen als entscheidende Plattform für GTA 6 bezeichnet oder No Rest for the Wicked, denn die Entwickler der Ori-Spiele, einst exklusiv für die Xbox, lassen ihre alte Plattform vorerst liegen. Das neue Spiel kommt im Oktober, aber die Xbox-Version folgt irgendwann später.
Bisher sind es noch vereinzelte Fälle, aber eine Umfrage unter Entwicklern hat vor ein paar Monaten gezeigt, dass die Plattform an Bedeutung verliert. Kein Wunder, streicht man mal die bei Entwicklern unbeliebte Xbox Series S aus der Gleichung, dann kommt die Xbox Series X insgesamt auf vielleicht 20 Millionen Einheiten.
Und das, während die PlayStation 5 bald die 100 Millionen knackt. Ja, auch da kann man noch die teure Pro-Version aus der Gleichung nehmen, dennoch sind das bald über 100 Millionen PS5-Einheiten, während sich die ebenbürtige Xbox auf einem Level der Wii U bewegt, dem bisher größten Fehler in der Geschichte von Nintendo.
Ich bin gespannt, ob Microsoft dieses Blatt noch einmal wenden kann, oder wirklich wenden möchte. Es kommt eine neue Xbox, das ist offiziell und als Projekt „Helix“ bekannt, aber wenn diese nicht in die Fußstapfen der Series-Generation treten möchte, dann muss man bei Microsoft in Zukunft sehr viele Dinge anders machen.
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