Kia spürt den Druck von Volkswagen und Stellantis und hat den EV2 günstiger als erwartet bepreist. Doch 26.600 Euro werden nicht die Basis sein, denn bei der Konkurrenz plant man bald neue Elektroautos, die bei unter 20.000 Euro starten.

Das möchte Kia auch und während man den Schritt zu einem EV1 (nennen wir ihn einfach mal so) letztes Jahr noch kritisch gesehen wurde, so ändert sich das bei Kia gerade und man ist optimistischer. So ein Modell sei für Kia sogar „sehr wichtig“.

Doch Kia möchte es auf „Kia-Weise“ machen und „dafür sorgen, dass man auffällt“. Technisch ist das in dieser Preisklasse schwierig, da müssen alle sparen, man geht also mal wieder den Weg über das Design, den EV1 muss man als Kunde „wollen“.

Im Gespräch mit Auto Express wollte Jochen Paesen von Kia noch nicht weiter ins Detail gehen, aber ich bin auf 2027 gespannt, denn da wird sich einiges in dieser Klasse tun. Stellt sich nur die Frage, ob Kia das ICCU-Problem bis dahin gelöst hat.


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  1. Dieseldieter 🌟

    Wo ist denn Hyundai und Kia mit Kleinwagen erfolgreich?

    Der Picanto wird eingestellt. Selbst Bestseller wie der Ceed wurden eingestellt.

    Kunden der ersten Stunde mit Elektroauto von Hyundai und Kia Rennen schreiend weg aufgrund der Probleme mit Starterbatterien, defekten und entladenen Akkus sowie nicht endede Problem mit der Ladeeinheit ICCU.

    1. Carlo 🔅

      Ja, Dieseldieter, wir haben es inzwischen wirklich verstanden, auch ohne die tausendste Wiederholung.

    2. Manuel ☀️

      Ich bin Kunde erste Stunde (naja, fast) und fahre seit 5 Jahren e-Autos von Kia. Zuerst e-Niro und dann EV6.

      Ganz ehrlich: Wenn mein EV6 _jetzt_ kaputt geht oder geklaut wird, ich würde mir zu 100% wieder ein e-Auto aus dem Kia/Hyundai-Konzern kaufen. Warum?

      Ich bin e-Autos verschiedener Hersteller Probe gefahren. Nirgendwo habe ich das perfekte Zusammenspiel zwischen Auto-Hold und One-Pedal-Modus mit sanften Anhalten, perfekt dosierten Anfahren, bei Bedarf aber mit einem Knopfdruck am Lenker die Hölle an Leistung im AWD-Modus zu generieren gefunden wie bei Kia/Hyundai.

      Selbst mit den 650 PS Modellen kann ich ganz stressfrei im Stopp-And-Go Berufsverkehr in der Stadt im Rentner-Modus vor mich hincruisen, um aber bei Bedarf die Sau raus lassen zu können. Bei Bedarf reicht ein einziger Knopfdruck. So entspannt wie im EV6 im täglichen Alltagswahnsinn in der Großstadt _und_ auch auf Langstrecke durch ganz Europa war ich noch in keinem Auto vorher unterwegs und auch e-Autos anderer Hersteller waren als Mietwagen im Urlaub oder verlängertem Testwochenende einfach nicht so souverän. Selbst ein echter One-Pedal-Modus ist ja schon eine Seltenheit und ist dann in der Regel nicht so perfekt umgesetzt wie bei Hyundai/Kia.

      Ja, auch ich war nach 80.000 km von einer defekten ICCU betroffen. Na und, 2,5 Werktage später hatte ich meinen EV6 wieder und sogar der 12V Akku war im Rahmen der Garantie getauscht (die defekte ICCU hatte ihn 1x tiefentladen). Solange hatte ich einen kostenlosen Mietwagen.

      Schau doch einfach in Foren anderer Hersteller, wirklich _überall_ sind defekte und entladene Starterbatterien ein Thema. Ich war über 10 Jahre ein sehr zufriedener Toyota-Kunde (ganz im Gegensatz zum Audi vorher) und konnte beim eigenen Auto nachvollziehen, dass Toyotas (fast) nicht kaputt gehen. Aber der 12V Akku musste trotzdem nach 2 Jahren getauscht werden, nach irgendeinem Firmwareupdate war das Problem aber gelöst.

      Die großen Antriebsakkus? Ein Thema bei Kia/Hyundai? Sorry, aber da habe ich nichts verpasst, das sind in der Realität einfach – ja bedauerliche – Einzelfälle aber definitiv kein Flächenbrand wie er hier versucht wird herbeizuphantasieren. Ja klar, gibt es defekte Antriebsakkus, und? Die gibt es auch bei anderen Herstellern, da sticht Kia/Hyundai in keiner Weise heraus. Und selbst wenn das der Fall ist ja, dann wird halt das defekte Modul der 30-40 Einzelmodule im Akku getauscht.

      Wird sogar später außerhalb der Garantie privat bezahlbar sein, erste Firmen in Berlin und Hamburg gibt es bereits, die das in großem, professionellem Maßstab für normale e-Autos anbieten. Bei den Hybrid-Autos von Toyota kann man für 25 EUR passende Akku-Module bei ebay kaufen und sogar selbst tauschen, beim e-Auto-Akku scheitert man nur daran, weil der Akku so groß und schwer ist und die Spannungen höher sind, man sollte ohne Ausbildung da eben nicht selbst ran gehen. Aber komplex? Da ist jedes Verbrenner-Motortuning komplexer und trotzdem ist das ja was _ganz tolles_ und der Gold Standard schlechthin! Ja ne, is klar…

      Ja, man kann alles schlecht reden und immer und immer wieder die gleichen Fehlinformationen oder Übertreibungen wiederholen. Aber es fällt halt mit der Zeit doch auf, dass es immer die gleichen Accounts und Mentalitäten sind, die immer die gleichen Sachen wiederholen, die längst Geschichte und erledigt sind.

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