Nur 7 Prozent nutzen Wero: Trotzdem geht es aufwärts

Der Bezahldienst Wero ist zwei Jahre nach dem Start noch immer 61 Prozent der Deutschen unbekannt.

Immerhin steigt die Bekanntheit, wie Verivox in einer aktuellen Erhebung herausgefunden hat. 39 Prozent können Wero inzwischen korrekt als Zahlungsdienst einordnen. Im Juli 2025 waren es erst 30 Prozent. Genutzt haben Wero bislang knapp 7 Prozent der Befragten.

Wero gewinnt Nutzer, bleibt aber eine Nischenlösung

Bei 14 Prozent ist das Girokonto bereits für Wero freigeschaltet. Vor einem Jahr waren es 10 Prozent. Inzwischen lässt sich der Dienst neben Geldtransfers auch bei ersten Online-Händlern wie Lidl und Decathlon einsetzen. Zudem unterstützen immer mehr Banken den Dienst. Zuletzt kamen die norisbank und N26 hinzu, die Targobank plant die Einführung.

Die wichtigsten Ergebnisse der Verivox-Umfrage:

  • 31 Prozent haben noch nie von Wero gehört.
  • 23 Prozent kennen nur den Namen.
  • 7 Prozent haben Wero bereits genutzt.
  • 58 Prozent glauben nicht an Europas Marktführerschaft.

Hinter Wero steht die European Payment Initiative mit europäischen Banken. Nur bei den 18- bis 29-Jährigen glaubt mit 53 Prozent eine knappe Mehrheit an den langfristigen Erfolg. Befragt wurden im Juli 2026 insgesamt 1.002 Personen zwischen 18 und 79 Jahren.

Ich finde, die Zahlen zeigen recht deutlich das Kernproblem: Wero wächst, aber Bekanntheit allein reicht nicht. Entscheidend wird sein, ob der Dienst künftig bei deutlich mehr Händlern online und an der Ladenkasse selbstverständlich nutzbar wird.


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  1. Aaron Matthiesen 🎖

    Bei 14 Prozent ist das Girokonto bereits für Wero freigeschaltet. Vor einem Jahr waren es 10 Prozent

    Wenn es in dem Tempo weitergeht, sind es ja nur noch 10 Jahre, dann knacken wir die 50 Prozent, die es theoretisch nutzen könnten!

    So nutzt mir auch steigende Bekanntheit nichts. Ich sag nicht, dass ich es nicht nutzen würde – wenn es schell eingerichtet ist, zumindest ansatzweise so weit akzeptiert wird wie Paypal, und es vielleicht auch Vorteile, Aktionen, vielleicht mal ein Cashback o. Ä. gibt. Aber ich sehe nichts davon am Horizont, nicht mal einen Plan – abgesehen davon, dass meine Banken es eh nicht unterstützen.

  2. Revolutionär 👋

    Die grossen Player wie Ing, DKB, Norisbank sowie Händler wie Amazon führen das doch erst ein. Nächstes Jahr sieht die Situation damit ganz anders aus. Und mit dem Verkauf von Paypal an Heuschrecken die an die Lujdendaten wollen werden viele Wechseln, da Paypal ja in Zukunft seinen Verkäufers heutzutage abschaffen will nach der Übernahme.

  3. Mippo 👋

    Ich denke, dass es auf einen langen Atem ankommt. Da hat es aus meiner Sicht bei den früheren Projekten gemangelt. PayPal hat ja auch ne Zeit benötigt. Positiv stimmt mich der europäische Ansatz

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