Volkswagen komplett überrascht: Günstige Elektroautos kommen gut an
Volkswagen zeigte sich schon vor ein paar Tagen überrascht, als man davon sprach, dass die günstigen Elektroautos (also VW ID Polo, Cupra Raval und Skoda Epiq) alle Erwartungen übertreffen. Da warb man noch mit 54.000 Bestellungen.
Diese Zahl konnte man seit dem steigern, und das durchaus gewaltig, denn laut WAZ kommt man mittlerweile auf über 70.000 Bestellungen für das Trio. Es wäre also durchaus möglich, dass die günstigste Version des VW ID Polo und die etwas günstigere Version des Cupra Raval noch ein paar neue Kunden generiert hat.
Das vierte Modell folgt im Herbst
Interessant ist auch, dass man den VW ID Cross zwar mittlerweile vorgestellt hat, diesen aber noch nicht bestellen kann. Es kommt also noch ein Modell dazu, bei dem ich davon ausgehe, dass es vielleicht sogar das beliebteste im Quartett wird.
Wir sind also auf einem guten Weg zu 100.000 Einheiten pro Jahr, womit wir aber noch ganz am Anfang stehen, denn langfristig peilt der Konzern bis zu 800.000 Einheiten der „Urban Car Family“ pro Jahr an. Gut möglich, dass das aber mit den zwei weiteren Modellen (von Skoda und Audi) in ein paar Jahren vorgesehen ist.
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Das ist Comedy live, das hätte ihnen jeder VW Verkäufer vorher sagen können. Lachhaft dieses Management, völlig weg von der Realität.
Diese Zahlen entstehen aber nur durch die staatliche Förderung von E – Autos . Ansonsten sind sie trotzdem zu teuer im Vergleich zu z.B. chinesischen Autos . Man denke nur an die hohen Lohnkosten für Vorstand und Bandarbeiter in Deutschland.
Du meinst die Chinesischen Autos die teilweise aus Staaskonzernen kommen und komplett durchsubventioniert sind?
Ich versteh nicht, was Sie damit sagen wollen? Chinesische Autos werden auch gefördert und die 70.000 Bestellungen sind ganz bestimmt nicht nur aus Deutschland. Die chinesischen Autos verkaufen sich ganz ordentlich, aber von 70.000 sind die ganz weit entfernt
Wer hier laut nach den angeblich so astronomischen Lohnkosten deutscher Bandarbeiter ruft, vergisst schlichtweg die Geografie. Der ID. Polo, der Cupra Raval und Co. werden überhaupt nicht in Deutschland gebaut, sondern im spanischen Werk in Martorell! Wie um alles in der Welt sollen also deutsche Fabrikarbeiter-Löhne den Preis von Autos bestimmen, die in Barcelona vom Band rollt? Wer solche Stammtisch-Parolen klopft, ignoriert den tatsächlichen Produktionsstandort und will einfach nur stumpf auf den hiesigen Löhnen rumhacken, während die echten Preistreiber ganz woanders liegen.
Die Vorstände sitzen aber in Deutschland und bekommen Boni und weitere Vergünstigungen , wie bei den Politikern , manchmal schlechte Arbeit , aber keine Diätenkürzungen .
Dann besser einen miserablen/günstigen Vorstand (ohne Boni), dann hätte das mit der prima Zusammenarbeit ( mit cupra/skoda)wahrscheinlich nicht geklappt und man hätte halt nur 7000 Autos verkauft. Wäre Ihnen das lieber gewesen ?
Nicht ganz…
Der Cupra Raval und ID. Polo bei Seat/Cupra in Martorell, das ist korrekt. Skoda Epiq und ID. Cross aber bei Volkswagen Navarra in Pamplona.
Aber ja, sind beides spanische Werke und dort sind die Lohnkosten der Fabrikarbeiter sehr viel niedriger als hier.
Zu den Lohnkosten der deutschen VW-Bandarbeiter: selbstverständlich wurden diese über die letzten Jahre von der Gewerkschaft viel zu hoch getrieben, was sich nun rächt!
unwahrscheinlich, die meisten E-Autos aus dem VW Konzern sind aus chinesischer Produktion und werden importiert.
wo genau werden denn id3 und Polo etc. gebaut? Na, wo?
In der Vorstandsetage hat man offenbar keinen Bezug mehr zur normalen Bevölkerung.
Während die durchschnittliche Bevölkerung mit einem sinkenden Lebensstandard umgehen lernt, phantasiert man über Designgimiks und Spltmaße.
Es ist doch kein Wunder, dass der Großteil der Bevölkerung zuverlässig und preiswert von A nach B will. Dafür wurde in brauner Vorzeit mal ein “Volkswagen“ entwickelt. Und das war kein Phaeton sondern ein Billig-Porsche ;)
Also “back to the roots“, praktische, einfache Autos zu günstigen Preisen. Skoda zeigt wie es geht, dort läuft der Laden und niemand muss entlassen werden.
Nun, der Käfer war auch ein gutes und günstiges Produkt, das lief und lief…
VW hat in den letzten Jahrzehnten seine Wurzeln vergessen. Leider.
Der Käfer war sehr lange ein aus der Zeit gefallenes Murks-Auto.
Das einzige was an ihm bemerkenswert war .. das war die Romantik.
Ich habe viele Jahre Käfer gefahren und weiß, wovon ich rede.
Vw hat viel gelernt, ich habe 20 Jahre Golf Diesel gefahren und fahre jetzt ein Konzern-BEV und VW hat es richtig gemacht .. besser als alle andere. Nicht umsonst hat der Konzer bei BEV einen europäischen Marktanteil von 25% und ist mit ganz großem Abstand Marktführer.
Die sind mit der Beatle und Golf Klasse groß geworden und jetzt wundern sie sich….
Günstige Autos, ein Begriff den Volkswagen seit Jahren verlernt hat, und sicher bereits in seinem Sprachgebrauch gestrichen hatte. Dann sollten sie das „Volk“ auch mal aus ihrem Namen streichen.
Man kann sich wirklich nur noch Wundern was in den Chef-Köpfen da so abgeht. Vorallem bei VOLKSwagen.
können sie das ein bisschen erläutern? Bitte?
Volkswagen = Wagen für das Volk = Leistbare Autos.
„Für das Volk“ heißt nicht „für das Präkariat“
Der Durchschnittswert für eine neuen Pkw war 2025 ca 45.000 Euro.
Da stecken die ganzen Liefer- und pflegedienst -Mini-Kisten drin.
„Das Volk!“ erwählt sich also Fahrzeuge mit einem Neupreis von knapp 50.000 Euro.
Es gibt jede Menge billigere. Die will aber keiner.
Und Volkswagen kann in einem Land der Work-Life-Balance, Betriebsratsherrschaft, Goldenen Aktie, opulenten Haustarifverträge, IG-Metall … kein Luxusauto zum kleinen Preis produzieren.
Wer mehr für weniger Geld will muss aus China importieren: 800 Euro/Monat für 12Stunden Arbeit am Tag, 6 Tage die Woche .. und jede Menge staatliche Subvention.
ABer selbst diese Wagen wird dann hier niemand bezahlen können denn niemand hat mehr Arbeit.
Leicht verkürzt formuliert.
Wenn bei den Preisen das Autos für das „Volk“ sind, dann frage ich mich, warum das Durchschnittsalter der Autos immer höher wird. Offensichtlich kann sich eine wachsende Zahl der hier lebenden Menschen diese Preise nicht mehr leisten.
Das ist so nicht ganz richtig.
wieviele Fahrzeuge werden als Firmenwagen bestellt?
Wieviele Fahrzeuge werden von Auto-Vermietungen bestellt?
Wieviele Fahrzeuge werden von Behörden, ua staatlichen Stellen bestellt?
usw.
Ob da noch viele Bestellungen von Bürgern übrig bleiben?
Finden Sie es denn gut wenn sich seit Jahrzehnten das Geld normaler Bürger weder in Wohneigentum und inzwischen kaum noch in ein Auto umsetzen lässt weil beides unbezahlbar wurde? Mit ihrem Prekariat Gerede erheben Sie sich ja drastisch über andere Familien. Sowas steht niemandem gut zu Gesicht. Diese Minikisten sind übrigens völlig normale, vernünftige Autos nur ohne den ganzen mitgewachsenen Prestige Bullshit den ja viele für sich als nötig erachten, Den Blick auf das Wesentliche sollten sich mehr Leute bewahren anstatt das eigene Vermögen in alberne Protzkisten voller Spielzeugtechnik für den Preis mancher Einfamilienhäuser in die Einfahrt zu stellen.
Nein….wer hätte das erahnen können ?!?