WhatsApp könnte bald erste Nutzer sperren

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WhatsApp möchte die Daten gerne mit Facebook teilen, bekommt seit dem aber viel Kritik von Nutzern und Medien. Das hat mittlerweile eine so große Welle im Netz geschlagen, dass die Alternativen für WhatsApp die Charts erobern.

Bei WhatsApp glaubt man, dass das daran liegt, dass Falschmeldungen die Runde machen und man möchte daher „aufklären“. Was das Facebook-Unternehmen aber nicht verrät: Wozu benötigt man die Daten und warum ausgerechnet jetzt?

WhatsApp hat eine neue Deadline

In Europa müssen wir uns keine Sorgen machen, da dürfte die EU verhindern, dass Facebook die Daten der WhatsApp-Nutzer bekommt. Es ist nicht sicher, ob das so bleiben wird, aber wir verfolgen das Verhalten der EU und gehen vorerst nicht davon aus, dass man sich jetzt auf einmal auf die Seite von Facebook stellen wird.

Doch für andere Nutzer, zum Beispiel in den USA, wird es bald schwierig. Es gibt eine neue Datenschutzerklärung für diesen Schritt und dieser muss man bis zum 15. Mai zustimmen. Eigentlich war der 8. Februar die Deadline, die jetzt aber ein bisschen nach hinten verschoben wurde – Nutzer werden nach und nach gefragt.

So hofft man sicher, dass die Kritik nicht gebündelt kommt.

WhatsApp will bald erste Nutzer sperren

Doch was, wenn die Nutzer bis zum 15. Mai nicht zustimmen? Facebook droht, dass man WhatsApp dann nicht mehr nutzen kann. Und ein internes Schreiben, welches TechCrunch gesehen hat, beschreibt genau das. Nutzer werden noch eine Weile die Benachrichtigungen und Anrufe sehen, danach ist aber Schluss.

Es ist von einer „kurzen Zeit“ die Rede, was ein paar Wochen entspricht. Doch in dieser Zeit wird es dennoch nicht mehr Möglich sein die Nachrichten komplett zu lesen oder gar welche zu schreiben. Vielleicht hofft Facebook, dass der ein oder andere einknickt und zustimmt, daher schickt man weiterhin Push-Meldungen.

Facebook hat jetzt drei Monate Zeit, um über 2 Milliarden WhatsApp-Nutzer von diesem Schritt zu überzeugen. Einige haben schon ablehnt, in weniger als drei Monaten werden also die ersten Nutzer gesperrt. Ein harter Schritt, aber Facebook hat Druck und muss vermutlich langsam etwas Geld mit WhatsApp verdienen.

WhatsApp wirft kaum Geld ab

Man hat vor ein paar Jahren sehr viel Geld für WhatsApp auf den Tisch gelegt und seit dem in die Entwicklung gesteckt. Doch WhatsApp ist keine „Cashcow“ wie Instagram oder Facebook selbst geworden. Damit der Facebook-Konzern aber weiter wachsen kann, muss sich das vermutlich so langsam auch mal ändern.

Uns kann das vorerst noch egal sein, denn selbst wenn wir zustimmen, dann gibt es keine Daten für Facebook aus Europa. Vielen ist das aber trotzdem nicht egal, denn diese harte Vorgehensweise (stimme zu, oder wir sperren dich) ist nicht gerade das, was Vertrauen weckt. Ich bin daher gespannt, ob Facebook das wirklich durchzieht und bald zahlreiche Nutzer sperrt – glaube es aber irgendwie nicht.

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