Cupra Born im Test: Der bessere VW ID.3?

Cupra Born Heck

Der Cupra Born begleitet mich nun seit ein paar Tagen im Alltag. Ich wollte wissen, ob das Seat-Pendant vielleicht der bessere VW ID.3 sein könnte.

Der Cupra Born wurde 2019 als Seat El-Born auf der IAA 2019 vorgestellt, doch in den Monaten danach wurde nicht nur das „El“ gestrichen, das Elektroauto bekam auch eine etwas aggressivere Optik und wurde zu einem exklusiven Cupra-Modell.

Cupra wird immer unabhängiger von Seat und ich vermute, dass der Born als erstes Elektroauto der Marke nur den Anfang macht. Die Untermarke würde sich gut für den Wandel und das Ende von Seat eignen – aber das ist ein anderes Thema.

Cupra Born Seite

Der Cupra Born nutzt die MEB-Plattform, wie viele andere Modelle der Volkswagen AG. Das bedeutet, dass viele von euch die Eckdaten kennen: 150 kW (204 PS), 58 kWh Akku (424 km WLTP), Heckantrieb und schnelles Laden mit 120 kW.

Eine Version mit einem etwas kleineren Akku, diese Version mit 170 kW (231 PS) und eine Version mit einem großen Akku (77 kWh) werden 2022 folgen. Derzeit wird nur diese Born-Version verkauft, deren Basispreis bei 37.220 Euro liegt.

Video: Cupra Born im Test

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Cupra Born: 10 Stichpunkte

  • Optisch gefällt mir der Cupra Born besser als der VW ID.3 und es tut dem Auto vor allem gut, wenn dieser „Hubbel“ des VW ID.3 auf der Motorhaube (die nun keine Motorhaube mehr ist) fehlt. Der Born wirkt allerdings deutlich aggressiver als das Original von Volkswagen, er soll also die Cupra-Zielgruppe abholen.
  • Im Alltag spürt man diesen optischen Unterschied aber nicht so intensiv, wenn man das Auto bewegt. Der Born liegt etwas tiefer und lenkt sich etwas direkter, aber man muss schon sehr sportlich fahren, um das im Vergleich zu einem VW ID.3 zu spüren. Bei der Beschleunigung gibt es jedenfalls keinen Unterschied, da wäre ich persönlich auf die Version mit 170 kW gespannt. Bei dieser Optik wäre aber auch eine Version mit Dual-Motor und den von der MEB-Plattform bekannten 220 kW passend, die es allerdings nur bei den SUVs gibt.

Cupra Born Front

  • Die Verarbeitung ist gut und ich finde den Materialmix im Innenraum sogar eine Ecke hochwertiger, als beim VW ID.3. Den VW ID.3 gibt es zwar auch mit guten Sitzen, aber bei den Türen und in anderen Bereichen wirkt der Born oft wertiger. Ich würde behaupten, dass Cupra damit auf dem Level von Skoda und Audi (nur MEB-Modelle) liegt und Volkswagen dem ID.3 wirklich ein Upgrade im Innenraum spendieren sollte.
  • Der Cupra Born ist schön leise im Innenraum und fährt sich sehr angenehm, ich mag auch die Wendigkeit des Autos (mochte ich schon beim VW ID.3). Nach den ganzen SUV-Schiffen der letzten Wochen ist es für mich als ehemaligen Golf-Fahrer immer wieder schön, wenn man auch mal ein kompaktes Elektroauto fährt.

Cupra Born Top

  • Im Innenraum kann man allerdings die Vorteile einer Elektro-Plattform genießen. Der Cupra Born ist zwar vorne nicht ganz so „luftig“ wie der VW ID.3, aber er bietet für mich als 1,90 Meter große Person viel Platz und es gibt viele Optionen für Stauraum. Außerdem kann ich trotz Sportsitzen hinter mir selbst (wenn ich auch Fahrer wäre) sitzen und im Kofferraum ist auch genug Platz.
  • Nur eine Sache wird von mir so lange als Kritikpunkt aufgeführt, bis Volkswagen das bei der MEB-Plattform ändert: Es fehlt ein Frunk. So bezeichnet man den Kofferraum vorne bei Elektroautos. Beim Cupra Born muss man die Ladekabel also im Kofferraum hinten unterbringen und damit verschenkt man nicht nur Platz, im nasskalten Winter kann es auch von Vorteil sein, wenn man Ladekabel in einen Frunk packt und nicht hinten mit dem Einkauf oder anderen Dingen, die nicht dreckig werden sollten, platzieren muss.

Cupra Born Kofferraum

  • Wo wir gerade bei Ladekabel sind: Die Reichweite der mittleren Version mit den 150 kW liegt bei ca. 300 bis 350 km. Jetzt im Winter sind es um die 300 km reale Reichweite, aber sowas hängt natürlich immer von eurer Fahrweise ab. Die Ladeleistung liegt bei 120 kW, hier wäre also noch etwas Luft nach oben. Die MEB-Modelle halten die Ladeleistung zwar ganz gut, aber sie dürften das auch gerne mit 150 oder 170 kW machen. Da soll sich bald etwas via Update tun, aber das ist dann eher ein Thema für 2022.
  • Und noch ein Kritikpunkt, den ich bei der MEB-Plattform habe: Es ist schön, dass man drei Fahrprofile hat und den Eco-Modus auch mit einem vollen Akku nutzen kann. Allerdings bleibt man im B-Modus (es gibt einen D-Modus, der sich wie ein Benziner anfühlt und einen B-Modus, der das Auto langsam abbremst, ohne dass man die Bremse betätigen muss) weiterhin nicht stehen. Das One-Pedal-Driving klappt bei MEB-Modellen ganz gut, aber nur bis man an einer Ampel oder Kreuzung ankommt. Egal wie langsam man anrollt, das Auto rollt immer mit 5-6 km/h weiter und wenn man stehenbleiben möchte, muss man die Bremse betätigen. Ich hoffe, dass die Volkswagen AG sowas noch via Update anpassen (wenigstens optional hinzufügen) wird.

Cupra Born Mini Display

  • Den Innenraum kennen wir von anderen MEB-Modellen (außer Audi), es gibt ein viel zu kleines Display hinter dem Lenkrad, es gibt ein gutes Head-up-Display mit AR-Funktionen und ein großes Display in der Mitte, was wie ein aufgestecktes Tablet wirkt. Hier kommt die eigene Software von Seat/Cupra zum Einsatz und ich muss sagen, dass die manchmal sehr langsam und ruckelig ist. Da hatte ich bisher sehr viele Denkpausen und auch den ein oder anderen Bug, wo Elemente einfach nicht aufgetaucht sind oder zu viele zu sehen waren. Die Software wirkt ehrlich gesagt noch etwas unfertig und da es Dinge wie Spotify und Co. nicht gibt, habe ich überwiegend CarPlay (funktioniert kabellos, es gibt auch eine Qi-Ladeschale und USB C in der Mitte) genutzt. Ach, natürlich gibt es Touch-Tasten auf dem Lenkrad, die Lautstärke kann man sogar nur mit swipen und nicht mit klicken regeln. Ich bleibe dabei und werde mit diesem Schritt, obwohl ich Fortschritt liebe und Touch grundsätzlich mag, bei einem Lenkrad nicht warm. Für mich ist das zu unsicher, da man die Tasten nicht blind erkennt und zu oft auf das Lenkrad und weg von der Straße schauen muss.
  • Cupra hat dem Born eine neue App spendiert, die (wie bei den ID-Modellen) noch sehr simpel ist. Aber es gibt die Reichweite mit Akkustand, die Option den Batteriestand (z.B. bis maximal 70 Prozent laden) festzulegen und man kann die Klimaanlage und Sitzheizung (inklusive Zeitfenster) steuern. Eine Karte mit Ladestationen (für den Dienst von Cupra) ist auch vorhanden. Es fehlen noch Spielereien, aber das reicht mir für den Anfang ehrlich gesagt aus und lief bei mir zuverlässig.

Cupra Born Innen

Cupra Born: Mein Fazit

Ich mag den Cupra Born, sowohl optisch (er dürfte aber auch etwas weniger aggressiv sein) als auch im Innenraum. In beiden Fällen ist es für mich doch der bessere VW ID.3 im Alltag. Beim Rest spürt man aber kaum keinen Unterschied.

Der Cupra Born fährt sich fast identisch, er beschleunigt genauso schnell, er macht auch bei 160 km/h dicht (auch die Version mit 170 kW regelt hier ab), man kommt genauso weit und man kann genauso schnell am Schnelllader das Auto laden.

Cupra Born Logo Header

Der Cupra Born ist wirklich nur ein VW ID.3 mit einer anderen Optik und Anmutung, aber das ist nicht schlecht, denn der Markt für Elektroautos ist jung und es darf gerne mehr Auswahl geben – diese Strategie kennen wir auch von Verbrennern.

Auf den ersten Blick wirkt der Cupra Born allerdings sportlicher und aggressiver, daher bin ich gespannt, ob da nicht eine Version mit noch mehr Power kommt. Für die Zielgruppe von Cupra wäre die GTX-Power (220 kW) durchaus angebracht.

Etwas schwierig wird es für mich beim Preis, denn meine Version (ca. 50.000 Euro) liegt auf dem Level eines Tesla Model 3 (mit maximaler Reichweite). Das kommt auf über 600 km, hat über 400 PS, fährt über 230 km/h und hat noch mehr Platz.

Der Vergleich mag für einige hinken, aber ich habe mal geschaut, was man denn so für 50.000 Euro bekommt, wenn man ein Performance-Elektroauto möchte. Cupra spricht ja immerhin diese Zielgruppe als sportliche und aggressive Marke an.

Mit Blick auf die Konkurrenz und Optik, hätte ich beim Cupra Born vielleicht etwas mehr, als beim VW ID.3 erwartet. Technisch sind viele Dinge besser, als bei Tesla, aber der Unterschied der Reichweite und Leistung ist doch deutlich spürbar.

Selbst das Standard Model 3 hat mehr Power und ist sogar etwas günstiger.

Cupra Born Heck

Kurz: Ich mag den Cupra Born und es ist schön, dass wir immer mehr Auswahl bei den Elektroautos bekommen. Vor allem auch bei kompakten Modellen. Mit Blick auf das Image der Marke und die Optik hätte ich als Volkswagen AG aber doch dafür gesorgt, dass dieser kleine Flitzer mehr Power als andere MEB-Modelle bekommt.

Und nicht bei 160 km/h dicht macht.

Doch wir stehen noch ganz am Anfang und es ist das erste Elektroauto von Cupra, ich bin auf weitere Modelle und auch die Entwicklung des Born gespannt. Ich muss nämlich auch sagen, dass der Cupra Born grundsätzlich ein Elektroauto wäre, was für mich privat (ich habe gerade meinen Verbrenner-Golf verkauft) infrage käme.

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PS: Sorry für die eher schlechte Qualität, aber ich stand diese Woche neben einem grauen VW ID.3 im Parkhaus und habe noch zwei Vergleichsbilder gemacht:

Cupra Born Vw Id3 Hinten Cupra Born Vw Id3 Vorne

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Bitte bleibe freundlich.

  1. rogh 🪴

    Sehr schöner Artikel der nicht so weichgespült ist, wie die Werbetexte in den Auto-Magazinen.

    Frage mich ohnehin was denn da vorne im ehemaligen Motorraum überhaupt noch drin ist.

    1. Danke.

      Volkswagen hat viel Technik bei der Planung in die „Motorhaube“ gepackt und ich vermute, dass man vor ein paar Jahren noch nicht auf dem Schirm hatte, dass der Platz dann für einen Frunk fehlt und die E-Fahrer sowas gerne nutzen.

  2. Felix 🏅

    Schöner Artikel. Optisch gefällt mir der Cupra jedenfalls besser als der ID.3, gerade im Innenraum sollte VW beim ID.3 eine Schippe nachlegen.

    Aber inwiefern sind technisch viele Dinge besser als beim Tesla?

    1. Hazz ☀️

      Die Aussage konnte ich auch dem Kontext auch nicht deuten und hat irgendwie auch nicht ganz zum obige Text gepasst, da dort von ruckeliger Software, kleinem Display und Co gesprochen wurde. Auch verstehe ich nicht wieso es ein Nachteil ist auf die Bremse zu treten wenn man an einer Ampel steht. Ist doch bei allen Automatikautos so und ich hoffe das dies nicht irgendwann der Autopilot übernimmt.

      1. Es ist deutlich angenehmer, wenn man mit dem Fuß auf einem Pedal bleiben kann. Ich kann mir auch nicht mehr vorstellen, dass man die ganze Zeit die Kupplung treten muss, so ist das hier auch. Komfort.

        Und ich sage ja nicht, dass es Pflicht sein sollte, weil ich weiß, dass es einige nicht mögen (kenne aber keinen, der es mal eine Weile im Alltag probiert hat und dann doch nicht liebt). Daher schreibe ich, dass ich eine Option dafür will. Einfach ein Punkt in den Einstellungen und dem Fahrer die Wahl lassen.

    2. Es gibt ein paar Punkte, die ich bei den VW-Autos besser finde: Head-up-Display, Fahrassistenzsysteme (alleine die Tatsache, dass ein Tesla nicht die Verkehrsschilder erkennen und die Geschwindigkeit anpassen kann ist hart) und kabelloses CarPlay. Egal wie gut die Software bei Tesla ist, nutzt man kein Spotify, war es das mit der tollen Software.

      Andere Punkte wären noch Verglasung oder Fahrwerk. Beide Autos haben Vorteile und Nachteile für mich.

      1. Felix 🏅

        Alles klar, danke für die Punkte. Aktuell ist bei mir Tesla mit dem Model 3 nämlich schon auf Position 1 fürs nächste Auto. Wobei das mit den Fahrassistenzsystemen schon enttäuschend ist, gerade da Tesla immer so fortschrittlich sein will. Head Up Display wäre auch schön..

        1. Der Autopilot ist für mich auch eine „Enttäuschung“ gewesen. Klar, er läuft gut, aber es gibt ständig kleine Piepser, kein kapazitives Lenkrad (muss man nur anfassen) und Schilder werden gar nicht erkannt.

          Mag sein, dass Tesla vor Volkswagen in den USA autonom unterwegs sein wird, in Deutschland bringt mir das in den nächsten 3-4 Jahren aber nichts.

      2. Julian 🪴

        Ich finde, Tesla hat bei den „großen technischen Dingen“ die Nase vorne und ist deutlich innovativer – Effizienz, Ladegeschwindigkeit, autonomes Fahren. Aber für mich sind das alles Sachen, von denen ich, bei meinem Fahrprofil und dem derzeitigen Entwicklungsstand eh nichts groß merke. Die 70 km Pendelstrecke schaffe ich auch mit nem ID, auf der (seltenen) längeren Strecke muss ich halt einmal mehr und etwas länger laden, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit könnte ich realistisch eh so gut wie nie nutzen, FSD Beta ist in Deutschland noch nicht absehbar und es ist sowieso fraglich, ob das hier je so zugelassen wird.

        Bei den „kleinen“ Komfort-Dingen hat VW dann wieder die Nase für mich vorn, wie eben HUD & (etwas dürftigen) Tacho, CarPlay, (meistens) in Deutschland sinnvoll funktionierende Assistenten (Verkehrszeichen-Erkennung ist da ein gutes Stichwort), wirklich komfortable Sitze usw. Und das sind alles Sachen, von denen ich auch heute schon wirklich was im Alltag merke.

        Ich bin deshalb aktuell immer zwischen Tesla und VW/MEB hin und her gerissen. Wirklich zukunftsweisende und innovative Technik vs. heute schon funktionierender Komfort eben. Das „Futuristische“ an Tesla reizt mich aber einfach schon sehr. :-D

        1. Geht mir auch so. Aber ich gehe stark davon aus, dass da 2022 oder 2023 sowas wie MEB 2.0 kommt, bevor die SSP-Plattform ab 2025 ansteht. Und wenn Tesla bis dahin nicht die Kinderkrankheiten beseitigt, wäre das für mich vielleicht sogar attraktiver.

          Aktuell wirkt beides wie ein Kompromiss.

          1. Julian 🪴

            Auf SSP setze ich auch. Spätestens, wenn die kompakte Trinity-Variante raus ist (hoffentlich ohne Kompromisse bei den Assistenten) will ich dann nochmal das Angebot von VW, Tesla, Hyundai und ggf. Audi vergleichen und zuschlagen.
            Aktuell geht die Tendenz aber tatsächlich zu VW, weil für mich (auch vom Design her) am ausgewogensten. Und was die Technik angeht, habe ich oben noch einen dicken Punkt pro VW vergessen: Die Matrix LED-Scheinwerfer. Damit ist ja anscheinend bei Tesla auch nicht zu rechnen, in absehbarer Zeit.

  3. Philipp ☀️

    Der ID3 ist eines der wenigen Autos das auf Bildern sogar schlechter aussieht als in echt.
    Da gefällt mir der Cubra schon deutlich besser.
    Aber der Preis ist gesalzen, da kann ich mir fast ne A Klasse für kaufen.

    1. Wenn wir mal die Prämie ignorieren, was man ja theoretisch tun sollte, dann sind wir sogar bei einem sehr gut ausgestatteten 3er BMW.

      Das sind durchaus noch Autos, bei denen ich die Kritik verstehen kann, dass E-Mobilität zu teuer ist. Die Hersteller sacken die Prämie einfach selbst ein, denn der Cupra ist Golf-Klasse und nicht mehr.

      1. Julian 🪴

        Die Prämie ist (offensichtlich) schon eingepreist und damit irgendwie ein Witz, finde ich. Deshalb denke ich auch, man muss gut aufpassen, bei Abschaffung der Prämie nicht noch den höheren Preis, nur ohne Prämie mitzunehmen.

        Den ID.4 finde ich vom Preis-Leistungsverhältnis gefühlt schon besser, aber immernoch zu teuer, mit ähnlich teuren Verbrennern.

        Wobei ich mich schon frage, wie die Hersteller dann Preissenkungen nach der Prämie begründen würden. Wechsel auf die Trinity-Platform zum Beispiel?

        Gibt’s eigentlich irgendwo Analysen, welche Gewinnmarge die Hersteller heute schon mit E-Autos haben? Auch im Vergleich mit Verbrennern? VW wollte mit dem MEB ja von Anfang an profitabel sein, oder?

        1. Das ist schwer zu sagen, es gibt welche, die positiv klingen. Aber was die VW AG aktuell versucht, ist die extrem teuren Entwicklingskosten auszugleichen.

          Ich wette, dass sie mit dem Ende der Prämie ganz schnell 5.000 Euro runtergehen würden. Jetzt nehmen sie das aber eben mit, würde ich auch so machen.

  4. rogh 🪴

    Der Preis für Elektroauto ist dennoch irre hoch. 50000 kostet das. Einen Verbrenner bekomme ich für 20000. Dann kann ich also für 30000 tanken, was beim Diesel locker 300000km sind.

    Beim E kommt Strom noch oben drauf. Nämlich ca 15k €.

    1. Auf der einen Seite stimmt das, aber das Problem bei E-Autos sind die fehlenden Basismodelle. Der Cupra kostet zB 37k als Einstiegspreis, kommt aber auch mit der Ausstattung daher. Es fehlt ein Einsteigermodell ohne gute Sitze, oder Extras, was dann günstiger wäre.

      Bei Verbrennern gibt es einfach eine viel größere Auswahl, die wird bei E auch noch kommen.

    2. Peterlis 🪴

      Also wenn ich nen Boen ordentlich durchkonfiguriere komme ich auf knapp unter 33k und der ist dann top ausgestattet im Gegensatz zu einem 20k Diesel.

      Bin aber auch der Meinung, dass da die Prämien längst eingepreist sind. Bin mir sichert dass nach abschaffen der Prämie die Preise auf wundersame Weise sinken werden.

  5. Julian 🪴

    Schöner Test!

    Als langjähriger (wenn bisher auch meistens stiller) Mobiflip-Leser schätze ich es sehr, eure ehrlichen und nicht so weichgespülten Meinungen mittlerweile auch zu E-Autos lesen zu können. Der E-Auto-Kauf wird nämlich bei mir in den nächsten 4-5 Jahren auch anstehen.

    @Oliver: Darf ich mal fragen, was für ein Auto du aktuell fährst und ob du für die Zukunft schon einen E-Auto-Favoriten hast, auf den du schielst? Vielleicht auch einen noch nicht angekündigten, wie den kleinen Tesla o. ä.?

    Und hast du schon ne Wallbox, oder findest eine besonders gut?

    1. Danke!

      Ich habe meinen Verbrenner vor ein paar Wochen verkauft, mal schauen was 2022 passiert. Derzeit versuche ich mal eine Weile ohne Auto auszukommen, teste ja auch viele und da klappt das gut (bin schon jetzt bis März ausgebucht). Wir sind aber auch 2020 in die Stadt gezogen, da geht das auch ohne Auto gut.

      Langfristig kommt ein E-Auto und die Entscheidung wird nicht leicht. Ich mag Schrägheck und tatsächlich wäre ein Born 2.0 oder sowas ein Model 2 mein Favorit. Wenn die Entscheidung ansteht, folgt aber vielleicht die Familienplanung und daher tendieren wir zu einem neuen (elektrischen) Familienauto mit noch mehr Platz.

      Mal schauen, was da 2022 passiert. Am liebsten wäre mir eine gute Limousine, da ich SUVs nicht mag. Das Model 3 wäre da für uns die derzeit beste (und leider einzige) Option. Schade, dass die Konkurrenz den Bereich komplett ignoriert (oder wie beim BMW i4 sehr teuer ist).

      Ich wohne in Miete, lade also rein öffentlich. Aber ich bin dran, dass wir eine Lademöglichkeit in die Tiefgarage bekommen.

      1. Julian 🪴

        Das Model 3 aber dann doch echt nicht als Familienauto, oder?

        Die Kofferraum-Öffnung ist für mich echt ne Katastrophe, was Alltagstauglichkeit angeht. Ließe sich der Kofferraum wie beim Model Y öffnen (ohne die Model Y-Maße), hätte Tesla heute schon das richtige Auto für mich im Angebot…
        Müsste ich mich nur noch mit den o. g. fehlenden Komfort-Features arrangieren.

      2. Thomas 🏅

        Ich mag auch keine SUVs, deswegen fahre ich seit Oktober 2019 einen Leasing Model 3 LR mangels Alternativen damals. Ich will Dir das Model 3 nicht aufschwatzen, im Gegenteil.
        Leider scheine ich ein Montagsauto zu haben. Ich muss bald zum 9. Mal (!) zum Tesla SC wegen Qualitätsproblemen. Sehr ernüchternd, da der Wagen ansonsten super fährt und auch sehr praktisch ist.
        Ich habe heute eine Mail an meinen Fleet-manager geschickt mit der Frage ob es zwischen meinem Arbeitgeber und der Leasingfirma eventuell objektive Kriterien gibt, um den Vertrag vorzeitig zu kündigen. Schaun’mer mal.
        Da wo ich wohne werden die Verkehrsschilder von der Tesla Kamera aber sehr gut erkannt, ich schätze 95% Trefferquote. Wenn das bei Deinem Testmodell anders ist/war (0% Erkennung), dann riecht auch das nach einen Fall für einen SC-Besuch😉

        1. Julian 🪴

          Soweit ich informiert bin, ist es aktueller „Stand der Technik“, dass Teslas (außer die, mit MobileEye-Technik) auf der _Autobahn_ kein einziges Verkehrsschild erkennen, sondern nur nach (oft veralteten) Kartendaten fahren. Was natürlich ein ziemlich großer Fail ist, denn gerade auf der Autobahn macht der Autopilot aktuell ja am meisten Sinn.

          Wie kommst du bei deinem M3 mit dem Kofferraum zurecht und wofür nutzt du den? Nervt dich die winzige Öffnung nicht?

          1. Thomas 🏅

            Ich weiß ehrlich gesagt nicht welche Technik in meinem Tesla verbaut ist, habe aber auch auf Autobahnen keine Probleme. Dafür aber manchmal unerklärliche Phantom-Breaks.🤔
            Die Kofferraum Öffnung ist in der Tat ein Problem wenn ich das Fahrrad unserer Tochter (7) verstauen will. Aber es geht gerade so. Wichtiger ist, dass man die Hinterbank problemlos umklappen kann bei einem Ikea-Besuch.🙂

  6. Jennss 👋

    Wer Matrixlicht will, muss zum ID.3 greifen.
    Das Model 3 LongRange kostet 55560 €. Man darf nicht vergessen, dass Tesla bei den Preisen schon den Herstelleranteil der Umweltprämie abgezogen hat.

    Beim Design geht Cupra den gleichen Weg wie Kia beim EV6, also sportlich-spitz. VW und Hyundai haben ein prägnanteres Design gewählt. Ich finde die schwarze Heckklappe des ID.3 gut. Innen ist der Cupra in hoher Ausstattung tatsächlich feiner und mit 12"-Display.

  7. Patrick 🪴

    Gegenüber dem ID.3 definitiv das weitaus schönere Fahrzeug 👍

    Diese komische Hutze vor der Windschutzscheibe beim ID finde ich hässlich wie die Nacht. Das Teil alleine ist schon Grund genug das Auto nicht zu kaufen. Genau so wie der Innenraum bzw. in erster Linie das Cockpit eines Model 3 🤮

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