Porsche im großen Wandel: Ab jetzt gibt man „Vollgas“

Porsche verkauft immer weniger Autos und verdient immer weniger Geld, die VW-Marke ist in eine echte Krise geraten. Daher wurde das Modellportfolio panisch umgebaut und man hofft, dass neue Verbrenner die Lage wieder richten werden.

Diese kommen zwar erst gegen 2028 (ein Ersatz für den Macan und ein ganz neues Flaggschiff über dem Cayenne), aber der Ton bei Porsche hat sich schon jetzt geändert, so die Automobilwoche. Grund dafür ist der neue Chef Michael Leiters.

Porsche: Lage nicht mehr beschönigen

Laut Quelle war Wolfgang Porsche zunehmend unzufrieden mit dem Ton von Oliver Blume, der wohl „eine permanente Beschönigung der Situation“ parat hatte. Doch ab jetzt wird es rauer, man habe es sich bei Porsche „zu gemütlich eingerichtet“.

Michael Leiters möchte „Vollgas“ geben, denn „sowas braucht es jetzt“, wie man intern hört. Der neue Chef bringt zwar auch Humor mit, stellt allerdings auch eine Entlassungswelle in den Raum. Es benötigt „mehr Leistung und mehr Effizienz“.

Der elektrische 718er steht mittlerweile auf der Kippe, dürfte aber laut Quelle auf den Markt kommen, denn die Entwicklung ist zu weit fortgeschritten und Audi ist in das Projekt involviert. Es sei unwahrscheinlich, dass das Elektroauto nicht kommt.

Porsche 718 Elektro als Konzept

Dafür sei die Zukunft des Porsche Taycan unsicher, der einst extrem gut startete, dann aber massiv abrutschte, weil ihn Porsche nicht gut genug pflegte. Es würde sich wohl mehr lohnen, wenn man sich noch mehr auf die Manufaktur fokussiert.

Mehr Sparen, immer weniger Einheiten, Fokus auf neue Verbrenner, die eigentlich nur mit Audi-Technik (Basis werden Q5 und Q9 sein) kommen, technisch weit hinter der Technologie aus China, das werden verdammt harte Jahre in Zuffenhausen.

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