Kommentar: Einschätzungen zur Apple iPad/Mac-Produktpalette für 2026

Apple, der US-amerikanische Hard- und Softwareentwickler und Technologiekonzern, will in diesem Jahr wieder sowohl Neueinsteiger als auch langjährige Nutzer, die mit der Mac-Plattform oder dem iPhone als Smartphone unterwegs sind, überzeugen und geht in einigen Kategorien neue Wege – will aber auch für neue Anreize sorgen, damit man auf die neue Hardware umsteigt.
Neben den üblichen Hardware-Updates in Form neuer Prozessoren wie dem M5 Pro, Max und Ultra sowie dem M6 und dem A20 für die neuen iPhone-Modelle werden dieses Jahr auch komplett neue Hardware und lang erwartete Aktualisierungen erwartet.
Entgegen meinem ursprünglichen Plan wurde von mir persönlich doch der Kauf eines iMac M4 aufgegeben und stattdessen die Entscheidung getroffen ein MacBook Air mit gleichem Prozessor zuzulegen, um einfach den erhöhten mobilen Bedarf eines Notebooks zum Schreiben zu erfüllen. Das Black Friday-Angebot (Danke an René für den Hinweis!) des letzten Jahres war einfach zu verführerisch für mich und hat meinen iMac Ende 2012, mit dem ich nicht wirklich mehr gearbeitet habe und zwischenzeitlich und noch immer ein Surface Pro 9 benutze, ersetzt. Ich werde das Jahr 2026 nutzen, um meine Mac-Desktop-Hardware neu aufzustellen. Sie wird mir dann (hoffentlich) für die nächsten Jahre dienen.
Trotz des gekauften MacBook Air bleibt in meinem Kopf ein leistungsfähiger Desktop-Mac mit leichtem Hang zu Gaming-Möglichkeiten. Entgegen meiner Vorgeschichte mit mehreren iMac-Modellen tendiere ich zum Mac Mini, der dann mit einem großen 5K/6K-Display ausgestattet wird. Solche Displays wurden zur diesjährigen CES Anfang Januar reichlich angekündigt. Passend dazu gibt es für Sommer Gerüchte über einen neuen Mac Mini, was genau zu meinen Plänen passt.
Auch das iPad hat mein Interesse für kleine Surf-Einheiten und Multimedia-Content geweckt. Bisher hat der Kauf irgendwie nicht geklappt. Immer hat mir eine Sache nicht gepasst, sodass ich den Kauf verschoben habe. Das soll sich dieses Jahr aber ändern. Vorab ein kleiner Hinweis: In diesem Bericht möchte ich mich nur auf das iPad/Mac Hardware-Lineup von Apple im Jahr 2026 konzentrieren. Dies sind nämlich die beiden Kategorien, die für mich persönlich dieses Jahr von Bedeutung sind.
Doch Apple ist mehr als nur iPad und Mac: Die Kategorie iPhone ist für das Unternehmen weit bedeutender. Für dieses Jahr sind unter anderem auch einige Überraschungen geplant. Wenn die Gerüchte stimmen, steht nämlich mit dem HomePod 2.0 und dem neuen Siri in diesem Jahr eine komplett neue Hardware-/Softwarekategorie bevor. Genug der Einleitung, werfen wir nun einen Blick auf die iPad-/Mac-Produktpalette von Apple im Jahr 2026. Zusätzlich gibt es ein „One more thing”, auf das ich mich dieses Jahr sehr freue – sofern es offiziell angekündigt wird.
iPad-Produktreihe 2026: Grundsolide Weiterentwicklung und ein (hoffentlich) großes Upgrade
Das von mir liebevoll „Bildungs-iPad“ genannte Gerät wird sehr wahrscheinlich im Frühling eine neue Version erhalten, ein sogenanntes „Spec-Bump“-Update. Es ist das günstigste iPad und zielt vor allem auf Bildungseinrichtungen ab, weshalb es vor allem für Schüler/-innen und Student/innen interessant ist. Das iPad ist zusammen mit dem Tastaturzubehör ein gelungenes Gerät und für viele Menschen der Einstieg in das Apple-Ökosystem. Es ist leistungsfähiger als viele Android-Tablets, aber das aktuelle Modell ist mit einem A16-Prozessor ausgestattet. Dieser ist zwar schnell genug für viele Aufgaben, Apps und Games, allerdings ist das Gerät somit im Moment das einzige ohne Unterstützung für Apple Intelligence.
Es gilt als sicher, dass das neue iPad 2026 – die inoffizielle Bezeichnung wird wohl iPad 12 lauten – einen Prozessor erhält, der genau diese Funktion mit sich bringt und offiziell die Unterstützung des personalisierten KI-Systems von Apple bietet. Gerüchte besagen, dass es sich um einen A18- oder A19-Prozessor handeln wird, wobei letzteres meiner Meinung nach wahrscheinlicher ist. Das japanische Online-Magazin Mac Otakara vermutet hingegen eher den A18.

Das günstigste iPad wird demnächst mit Apple Intelligence ausgestattet sein | Bildquelle: Apple
Welcher Prozessor letztlich im neuen iPad verbaut wird, ist eher zu vernachlässigen. Viel wichtiger ist die interaktive Unterstützung für Apple Intelligence, da Apple für dieses Jahr signifikante Verbesserungen dafür einplant und kein aktuelles Gerät ohne diese Funktion ausgestattet ist. Eine Steigerung von 6 GB auf 8 GB Arbeitsspeicher gilt als sicher, da die Prozessoren A18 und A19 bereits ab Werk mit 8 GB ausgestattet sind. Ich erwarte keine weiteren technischen Neuerungen.
Die Speicherplatz-Optionen werden sich sicherlich auf einem ähnlichen Niveau wie bei den vorherigen Modellen halten. Eventuell wird es neue Farbvarianten geben, wobei mir das aktuelle gelbe Modell durchaus gefallen hat. Das neue iPad ist also keine Revolution, was aber auch nicht das Ziel ist. Es ist ein Produkt, das die Bedürfnisse und Wünsche vieler iPad-Nutzer nach Apps, Gaming und Internet-Streaming erfüllt – und dafür eignet sich das neue iPad hervorragend. Das neue iPad soll übrigens „recht bald“ offiziell angekündigt werden, so das recht zuverlässige Newsportal Bloomberg.
Ebenso wird beim iPad Air ein „Spec-Bump“ erwartet. Ein Update vom M3- auf den M4-Prozessor gilt als sehr wahrscheinlich, der M5-Prozessor bleibt wohl weiterhin dem iPad Pro vorbehalten. An ein OLED-Display für das iPad Air glaube ich nicht, eventuell erst nächstes Jahr. Dass das Unternehmen von den zwei Modellen mit 11″-Zoll und 13″-Zoll Display beim neuen iPad Air abweicht, ist ebenfalls unwahrscheinlich. Auch hier können neue Farbvarianten hinzukommen, die sich in verschiedenen Farbtönen unterscheiden. Auch das iPad Air 2026 soll in Kürze auf den Markt kommen.

Auch das iPad Air bekommt dieses Jahr ein neues Modell | Bildquelle: Apple
Gegen Ende des Jahres wird beim iPad Pro, dem Flaggschiff-Modell der iPad-Produktreihe, ein Update auf den M6-Prozessor erwartet. Dabei stellt sich die Frage, ob Apple die neue Prozessorklasse offiziell zuerst beim iPad Pro und erst später bei einem Mac verbaut, wie es bereits beim M5 der Fall war. Der M5 ist noch recht neu und wurde bisher nur beim MacBook Pro verbaut. Die Varianten M5 Pro, Max und Ultra wurden bisher nicht angekündigt.
Zudem gibt es für das neue iPad Pro Gerüchte über die Einführung einer „Vapor Chamber-Kühlung”, die für eine effizientere Kühlung sorgen soll. Beim iPad Pro ist bereits ein OLED-Display mit ProMotion-Technologie und adaptiven Bildwiederholraten von 10 Hz bis 120 Hz verbaut. Sinnvolles Verbesserungspotenzial bei der neuen Generation sehe ich hier nicht.
Das neue iPad Mini soll hingegen die größten Veränderungen im gesamten iPad-Lineup des aktuellen Jahres erfahren. Im Gespräch ist ein beachtliches Prozessor-Update auf den A19 Pro oder sogar den A20 Pro. Letzterer soll erst bei der neuesten iPhone-Generation zum Einsatz kommen, die dieses Jahr auf den Markt kommt – und somit fast zeitgleich auch im iPad Mini verbaut sein wird. Das aktuelle iPad Mini wurde mit dem A17 Pro auf den Markt gebracht. Ein Upgrade auf den A19 Pro oder A20 Pro ist daher durchaus möglich und realistisch.
Weitere Veränderungen umfassen ein OLED-Display, wodurch das iPad Mini und das iPad Pro die einzigen Modelle mit dieser Technik wären, sowie ein vibrationsbasiertes Lautsprechersystem und ein wasserabweisendes Design mit entsprechender IP-Einstufung. Sollten die Gerüchte stimmen, erwartet uns ein großes Update des iPad Mini – so mancher behauptet, das neue iPad Mini sei ein verstecktes iPad Mini Pro.

Das iPad Mini 2026 wird wohl die größten Änderungen aller iPads erfahren. | Bildquelle: Apple
Ich persönlich schiele schon seit Längerem auf das „einfachere“ iPad und warte gespannt auf die Ankündigung. Mehr Power brauche ich nicht, mir würde das iPad als „Couch-Gadget und Spielerei” vollkommen ausreichen. Wenn ich mir allerdings die Gerüchte zum neuen iPad Mini durchlese, weckt das Gerät auch mein Interesse. Insbesondere das OLED-Display könnte für mich der entscheidende Kaufgrund werden. Das kompakte Format spricht mich ebenfalls sehr an, wobei ich in einigen Momenten das größere Format bevorzugen würde, etwa beim Lesen von Magazinen oder Zeitschriften auf dem iPad.
Alles in allem klingt die neue iPad-Produktreihe für 2026 nach einer soliden Weiterentwicklung. In einigen Modellen wird ein sogenanntes „Spec-Bump” durchgeführt. Das iPad Mini sticht hierbei heraus und sollte die Angaben stimmen, erhält es ein hochinteressantes Update, auf das sich viele Personen sehr freuen können.
Für das Jahr 2026 halte ich ein iPad Fold zudem für unrealistisch, dafür ist es einfach noch nicht die richtige Zeit. Zumal Apple mit dem iPhone Fold, das dieses Jahr auf den Markt kommen könnte, zunächst Feedback sammeln könnte, um dieses bei der Entwicklung des iPad Fold zu berücksichtigen.
Mac-Notebook Produktreihe 2026: Ein neuer Mac und ein paar Fragenzeichen
Mark Gurman von Bloomberg, der als Apple-Insider gilt, schreibt in seinem Newsletter, dass das Unternehmen Apple dieses Jahr ein „starkes Mac-Jahr“ erleben wolle. Im Internet geistert seit längerer Zeit das Gerücht über ein Mac-Notebook mit der schlichten Bezeichnung „MacBook” herum, das im Frühjahr 2026 auf den Markt kommen soll. Es soll sich um ein schlichtes, preisgünstiges MacBook handeln, das im direkten Wettbewerb mit dem Microsoft Surface und den Chromebooks von Google und anderen Herstellern steht.
Preislich soll es unterhalb eines MacBook Air liegen, welches als Einsteigermodell 1.099 Euro kostet, im freien Handel aber oftmals – zuletzt zum letztjährigen Black Friday – auch unter 800 Euro liegen kann. Hier will Apple die „Lücke nach unten” schließen und das Feld nicht der Konkurrenz überlassen.
Der M4 und die bald erscheinenden Varianten des M5 kommen als Prozessor nicht infrage. Wenn Apple einen solchen Prozessor verbauen würde, dann wären die anderen Kategorien wie ein MacBook Air oder gar das MacBook Pro nahezu „überflüssig“. Es würde auch aus Sicht der Profitabilität keinen Sinn machen. Daher macht es Sinn, wenn Apple einen bisher im iPhone und iPad verbauten Prozessor im günstigen MacBook verwendet. Die Gerüchte besagen, dass es sich dabei um einen A18 Pro handeln wird, der zuvor in der iPhone 16 Pro-Modellserie verbaut wird.

Bekommt das MacBook Air bald eine kleine Schwester? | Bildquelle: Apple
Der Prozessor setzt auf sechs ARM-Kerne mit 64 Bit-Architektur und eine Neural Engine mit 16 Einheiten ergänzt ihn. Zwei dieser Kerne sind auf maximale Leistung ausgelegt und erreichen Taktraten von bis zu 4,04 GHz, während die übrigen vier auf Effizienz optimiert sind und mit bis zu 2,2 GHz arbeiten. Der A18 Pro wird im 3-nm-Prozess der zweiten Generation bei TSMC produziert und soll laut mehreren Berichten etwa die Leistung eines M1-Prozessors bieten.
Ein Nachteil ist, dass der Prozessor Thunderbolt nicht unterstützt, sodass das Notebook mit einem regulären USB C-Anschluss auskommen muss. Nutzer eines externen Bildschirms sollten sich die entsprechenden Spezifikationen bei Ankündigung dann genauer anschauen. Weitere Gerüchte nennen ein 12,9″-Zoll großes Display und eine „farbenfrohe” Farbauswahl, ähnlich wie beim iMac.
Die Leistung dieses Einsteigermodells im unteren Preissegment würde für viele Personen ausreichen, wenn der Hauptfokus auf E-Mails, Streaming, kleinere Games, Internet und einigen Apps liegt – ähnlich wie bei einem iPad. Ich denke, dass dieses Modell durchaus das Potenzial hat, der Konkurrenz, insbesondere von Google, zu schaden und den Markt für Bildungsinstitute neu zu verteilen. In diesem Bereich hat das Unternehmen mit Chrome OS und seinen Chromebook-Notebooks nämlich hohe Marktanteile.
Dieses neue Mac-Gerät weckt Erinnerungen an das 12″-Zoll MacBook aus dem Jahr 2017. Es hatte gerade durch sein Display und sein kompaktes Format etliche Liebhaber und wird von vielen sehnlichst als Neuauflage herbeigewünscht. Mit dem MacBook könnte Apple genau hier einen Nerv in der Mac-Szene und außerhalb treffen.
Beim neuen MacBook Air 2026 wird lediglich ein Update auf den M5-Prozessor erwartet. Hardwaretechnisch und designtechnisch sollte das Notebook keine großen Änderungen erfahren. Eventuell sind aber neue Farben möglich. Zum Thema Arbeitsspeicher: Ab Werk sind dank Apple Intelligence bereits 16 GB verbaut im MacBook Air M4, was für viele Personen ausreichend ist, insbesondere für diejenigen, die sich für das Gerät interessieren. Wer mehr will, greift eher zum MacBook Pro. Die maximale Arbeitsspeicher-Ausstattung von 32 GB könnte optional auf 64 GB erhöht werden. Das ist zwar nicht notwendig, aber es ist immer gut, diese Option zu haben.

Auch ich persönlich habe mir ein MacBook Air M4 gekauft | Bildquelle: Apple
Meiner Meinung nach wäre ein OLED-Display für das MacBook Air in diesem Jahr noch zu früh. Zudem würde Apple diese Option bestimmt für das Pro-Modell vorbehalten. Mehr oder weniger wird also ein solides MacBook Air M5 erwartet. Ich bin aber für Überraschungen immer offen. Besitzer eines MacBook Air M2, M3 oder M4 können das neue Modell getrost ignorieren, denn allein der Prozessor ist kein Grund für einen Neukauf. Sechs Jahre nach der Einführung des MacBook Air M1 könnte das neue Modell mit M5 für Besitzer des ersten Modells mit M-Prozessor aber durchaus sehr interessant sein.
Gerüchten zufolge befindet sich das MacBook Pro in einer Zwickmühle: Zwar wurde das MacBook Pro mit M5-Prozessor Mitte November des letzten Jahres offiziell angekündigt. Von den Varianten M5 Pro, M5 Max oder M5 Ultra gab es allerdings keine Informationen. Somit besteht das Hardware-Lineup aktuell aus einem MacBook Pro M5, einem MacBook Pro M4 Pro und einem MacBook Pro M4 Max, was bei den Käufern durchaus für Verwirrung sorgen kann.
Obgleich der M5-Prozessor in der Zahl natürlich „größer“ als der M4 Pro und M4 Max erscheint, ist seine Leistung, insbesondere bei grafikintensiven Aufgaben, der Videobearbeitung und Multicore-Anwendungen, geringer. Der entscheidende Hinweis ist das Zusatzwort „Pro” oder „Ultra”. Gerade für unwissende Käufer könnte dadurch ein Fehlkauf anstehen, auch wenn Apple im Online-Shop die Prozessorauswahl neuerdings anders darstellt und die Preisunterschiede ziemlich deutlich zeigt: Die Optionen M4 Pro und M4 Max sind deutlich teurer als der M5-Prozessor.

Die typische Einsatzsituation eines MacBook Pro | Bildquelle: Apple
Alles deutet also auf das übliche „Spec-Bump“-Update beziehungsweise die Einführung neuer Prozessor-Varianten der fünften Generation bei zeitgleicher Ankündigung neuer Modelle hin, welches noch im Februar/März erfolgen soll. Doch damit nicht genug, denn für Ende 2026 sind ebenfalls neue Modelle des MacBook Pro eingeplant. Diese Modelle sollen ein radikales Update erhalten, sowohl in Bezug auf die Hardware als auch auf das Design.
Die Rede ist von einem OLED-Display mit der „Dynamic Island“-Funktion. Dabei handelt es sich um einen interaktiven, pillenförmigen Bereich am oberen Rand, der die bisherige statische Notch ersetzt. Er zeigt Echtzeit-Benachrichtigungen, Hintergrundaktivitäten (wie Timer, Musik, Wegbeschreibungen) und Systemanzeigen (Face ID, AirPods-Verbindung) an.
Außerdem soll es ein dünneres Design geben und vor allem die Integration der neuen Prozessoren der sechsten Generation in Form eines M6 Pro und M6 Max. Angeblich soll übrigens das MacBook Pro M6 (also ohne Pro oder Max) kein Redesign bekommen. Es deutet sich also an, dass Apple die Kategorie MacBook Pro zweimal im Jahr aktualisieren will. Eine solche Ankündigungspolitik gab es in der Vergangenheit bereits, wenn man sich die Veröffentlichungsdaten der letzten Jahre anschaut.
- 24. Januar 2023 – MacBook Pro 14″-Zoll/16″-Zoll – M2 Pro/M2 Max
- 7. November 2023 – MacBook Pro 14″-Zoll/16″-Zoll – M3/M3 Pro/M3 Max
- 8. November 2024 – MacBook Pro 14″-Zoll/16″-Zoll – M4/M4 Pro/M4 Max
- 22. Oktober 2025 – MacBook Pro 14″-Zoll – M5
Ende Januar 2023 wurden das 14″Zoll-MacBook Pro und das 16″Zoll-MacBook Pro mit M2 Pro/M2 Max offiziell auf den Markt gebracht. Im selben Jahr folgten Anfang November bereits entsprechende neue Modelle mit Prozessoren der dritten Generation namens M3, M3 Pro und M3 Max.
Fast genau ein Jahr später, ebenfalls Anfang November, folgten die MacBook Pro-Modelle mit der M4-Prozessorvariante. Schließlich wurde Ende Oktober 2025 das MacBook Pro M5 vorgestellt. Es ist also nicht abwegig, dass das Unternehmen diesen Schritt erneut durchzieht und die M5-Prozessoren innerhalb eines Jahres durch die M6-Prozessoren ersetzt. Die Gründe dafür könnten vielfältig sein.

Auch als Gaming-Notebook eignen sich die MacBook Pro-Produktmodelle | Bildquelle: Apple
Wer sich ein MacBook Pro zulegen möchte, sollte meiner Meinung nach zunächst seine genaue Ausgangssituation betrachten. Wenn man lediglich sein aktuelles Mac-Notebook „upgraden” möchte und das Design des MacBook Pro gefällt einem, kann man bedenkenlos das MacBook Pro M5 oder die späteren kommenden M5-Varianten kaufen. Das Upgrade von einem M1- oder M2-Modell ist technisch ziemlich groß und die gewonnene Performance wird sich lohnen. Hier würde ich auf die Modellvarianten M5 Pro/M5 Max oder eventuell auch M5 Ultra warten. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass die Unterschiede zwischen der fünften und der sechsten Prozessor-Generation nicht gravierend „groß“ sein werden.
Wer ein komplett neues Design des MacBook Pro bevorzugt, sollte mit dem Kauf warten. In der Vergangenheit sind mehr als genug Gerüchte zum Redesign aufgetaucht. Der Sprung auf das OLED-Display ist bei einem Mac-Notebook mehr als notwendig, um mit der Konkurrenz von Apple mitzuhalten, bei der ein solches Display bereits mehr oder weniger Standard ist.
Es sieht alles danach aus, dass Apple mit dem MacBook Pro M6 sein „ultimatives“ MacBook-Flaggschiff präsentieren wird, was wiederum auch bedeuten wird, dass die Preise der kommenden Modelle kräftig anziehen werden. Einerseits spricht dafür die RAM- und Speicher-Krise, andererseits die technische Ausstattung, die Apple laut Gerüchten anbieten will.
Mac-Desktop Produktreihe 2026: Die Mac-Flaggschiff-Frage und zeitliche Update-Einordnung
Ich bin schon sehr lange hauptsächlich Mac-Anwender. Angefangen hat alles mit einem iMac „Core Duo” aus dem Jahr 2006, nachdem ich meine ersten Erfahrungen mit Computern mit Windows ME und XP gemacht hatte. Später folgte ein Upgrade auf einen iMac „Core i5“ Ende 2012, den ich sogar bis letztes Jahr effektiv genutzt habe. Ein neuer iMac wurde von mir mehrfach in Erwägung gezogen, aber die Entscheidung wurde jedes Mal wieder verworfen. Der Grund?
Das 24″Zoll-Display ist mir in der heutigen Zeit einfach zu klein. Es gab schon oft Gerüchte über ein größeres Display in Richtung 27″- oder 32″-Zoll, aber diese Gerüchte haben sich nicht bestätigt.
Seit der Einführung der Apple Silicon-Prozessoren hat die iMac-Kategorie insgesamt drei Modelle erhalten: Mitte April 2021 wurde der iMac mit M1-Prozessor vorgestellt. Die M2-Generation wurde übersprungen und im Oktober 2023 folgte der iMac mit M3-Prozessor. Im Oktober 2024 folgte der iMac M4, der, wie die Bezeichnung vermuten lässt, die wesentliche Neuerung des M4-Prozessors bietet. Bisher wurden alle iMac-Modelle mit einem 24″-Zoll Display ausgestattet. Die Mac-Szene sehnt sich nach einem „großen” iMac mit größerem Display, doch Apple hat diesen Wunsch bisher ignoriert.

Schick, schnell und farbenfroh – der iMac M4 | Bildquelle: Apple
Auch bei der Auswahl der Prozessoren hat sich Apple bisher auf die jeweils kleinste Option beschränkt: M1, M3 und aktuell M4. Die Varianten Pro, Max und Ultra waren bisher in keinem der veröffentlichten Geräte zu finden. Ein iMac Pro würde aber durchaus Sinn machen und viele Interessenten ansprechen, die sich mit der Idee eines Mac Mini, Mac Studio und Mac Pro mit zusätzlichen externen Displays nicht anfreunden können.
Apple hatte diese Produktkategorie des iMac Pro bereits einmal eingeführt und zwar Anfang Juni 2017 auf der Worldwide Developers Conference (WWDC). Während seiner Lebenszeit erfuhr der iMac Pro nur minimale Hardware-Updates, zum Beispiel in Form einer Upgrade-Option auf eine AMD Vega 64X. Anfang März 2021 verschwand er plötzlich und leise.
Etwa zeitgleich kamen die hauseigenen Apple Silicon-Prozessoren auf den Markt, sodass der Fokus eher auf den neuen Modellen des Mac Mini und Mac Studio lag, die den iMac Pro zumindest leistungstechnisch ersetzen sollten.
Mitte Dezember letzten Jahres gab es Gerüchte über ein solches Modell, in dem ein möglicher iMac Pro mit großem Display und M5 Max-Prozessor, der bisher noch nicht offiziell angekündigt wurde, als „J833c“ im macOS-Quellcode von Apple entdeckt wurde. Einerseits klingt es klug, ein solches Modell anzubieten. Ein leistungsfähiger, starker All-in-One-Desktop-Mac für interessierte Personen, die sich keine Gedanken um separates Zubehör wie Tastatur, Maus und Monitor machen wollen.

Der iMac Pro wurde damals in der Farbe Spacegrau auf den Markt gebracht | Bildquelle: Apple
Anderseits glaube ich aber nicht, dass Apple jemals einen solchen iMac präsentieren wird. Warum? Weil Apple mit dem Mac Mini und dem Mac Studio bereits ähnliche Produkte im Sortiment hat. Beide Modelle sind ab Werk mit den leistungsstärkeren Prozessorvarianten ausgestattet. Allerdings ist das besagte Zubehör nicht im Lieferumfang enthalten, sondern separat erwerbbar – ein kluger Schachzug von Apple, um das „Komplettpaket“ beim iMac anzubieten.
Würde Apple den iMac „gleich stark” ausstatten wie einen Mac Mini oder Mac Studio, stellt sich die Frage, warum man sich die beiden Macs noch kaufen sollte – außer, man wünscht sich ein externes, größeres Display und möchte lieber einen Monitor der Konkurrenz oder von Apple selber nehmen.
Ein iMac Pro mit dieser Ausstattung wäre in einer Preisklasse angesiedelt, die für viele unattraktiv wäre. Vergleicht man die drei Standardausstattungen der drei Macs, wird meine Theorie deutlich. Hinsichtlich der Zukunftsaussichten sollte man die Standardausstattung allerdings eher nicht wählen und zumindest in Sachen Arbeitsspeicher und Speicher das eine oder andere Hardware-Upgrade in Betracht ziehen.
- Prozessor: M4 (8-Core CPU, 8-Core GPU, 16-Core Neural Engine)
- Arbeitsspeicher: 16 GB RAM (+ 250 Euro für 24 GB RAM)
- Speicher: 256 GB (+ 250 Euro für 512 GB; + 500 Euro für 1 TB)
- Preis: 1.499 Euro
- Prozessor: M4 (10-Core CPU, 10-Core GPU, 16-Core Neural Engine)
- Arbeitsspeicher: 16 GB RAM (+ 250 Euro für 24 GB RAM)
- Speicher: 256 GB (+ 250 Euro für 512 GB; + 500 Euro für 1 TB; + 1000 Euro für 2 TB)
- Preis: 1.749 Euro
Weicht man von der Standardausstattung ab und stattet den iMac mit dem „starken“ M4-Prozessor mit einer 10-Core-CPU, 10-Core-GPU und 16-Core-Neural-Engine aus, erhöht den Arbeitsspeicher auf 32 GB, belässt jedoch den Speicher bei 512 GB, so beträgt der Preis 2.499 Euro. Bei 1 TB Speicher hingegen beträgt der Preis schon 2.749 Euro.
Ein Pro-, Max- oder gar Ultra-Prozessor würde den Preis sicherlich über die 3.000-Euro Grenze bringen und aus dem iMac keinen „farbenfrohen”, „haushaltstauglichen” Mac für jedermanns Familie machen, wie Apple ihn gerne in der Werbung präsentiert. Zumal Apple sich, wie gesagt, im eigenen Sortiment unnötig Konkurrenz macht beziehungsweise die Verkäufe der anderen Macs kannibalisiert. Ein Vergleich der Mac Mini- und Mac Studio-Standardausstattung zeigt das ziemlich eindeutig:
- Mac Studio – M4 Max – 36 GB Arbeitsspeicher – 512 GB – 2.299 Euro
- Mac Mini – M4 Pro (12 CPU, 16 GPU) – 24 GB Arbeitsspeicher – 512 GB Speicher – 1.699 Euro
Apple lässt sich das „mitgelieferte“ Display teuer bezahlen, denn die technische Ausstattung, beispielsweise die Bildschirmgröße und -wiederholfrequenz, hinkt der Konkurrenz stark hinterher. Man erkauft sich sozusagen das „All-in-one“-Paket. Der iMac eignet sich somit perfekt als „Einsteiger/Familien-Mac“ und hat für sehr viele Aufgaben und Nutzungsszenarien genug Power.

Findet der M5 seinen Weg in den iMac? Ich glaube nicht daran. | Bildquelle: Apple
Dank der Farbvarianten passt er auch perfekt ins Arbeits- und Wohnzimmer. Eine erzwungene Pro-Kategorisierung würde sich jedoch einfach nicht in die Produktlinie für die Mac-Plattform einfügen. Zudem bietet Apple mit dem Studio Display und dem Pro Display XDR zwei durchaus gute Optionen für Käufer eines Mac Mini, Mac Studio oder Mac Pro, die ihren Mac mit einem Monitor ausstatten wollen.
Das letzte iMac-Update gab es Ende Oktober 2024 mit dem M4-Prozessor. Letztes Jahr im Herbst erfuhr der iMac keine Hardware-Anpassung. Es wäre wohl nur der M5-Prozessor infrage gekommen, der im neuen iPad Pro und neuen MacBook Pro integriert wurde. Ich gehe davon aus, dass der M5 seinen Weg nicht in den iMac findet. Apple wird somit eine Generation überspringen. Vermutlich wird Apple im Herbst dieses Jahres den iMac direkt mit dem M6-Prozessor ankündigen. Wie so oft bin ich für Überraschungen aber gerne offen.
Ein iMac Pro würde mich übrigens nicht zum Kauf bewegen. Denn der Mac Mini steht bei mir voll im Fokus: Wer schon einmal einen aktuellen Mac mini in der Hand gehalten hat, kann sich schon mal fragen, wie es Apple gelungen ist, ein so kleines Gerät mit so viel Leistung zu entwickeln. Schon der damalige Mac Mini mit Laufwerk war für mich immer „putzig klein” und schick anzusehen. Gekauft habe ich ihn mir aber nicht, da ich mich damals für die „All-in-one“-Lösung in Form eines iMacs entschieden habe. Das hat sich nun geändert – ich warte sehnsüchtig auf einen neuen Mac Mini, der sicherlich noch dieses Jahr folgen wird.

Der Mac Mini ist unglaublich klein, aber dennoch leistungsfähig | Bildquelle: Apple
Ähnlich wie der iMac M4 wurde der Mac mini zuletzt im Oktober 2024 mit dem M4-Prozessor aktualisiert. Da es letztes Jahr kein Update gab, ist in diesem Jahr mit einem zu rechnen. Was kann erwartet werden? Die Gerüchteküche brodelt nicht besonders stark: 2026 wird es wohl nur einen „Spec-Bump” auf die Prozessoren M5 und M5 Pro geben. 100% ganz sicher? Vielleicht auch nicht.
So stattete Apple den Mac Mini beispielsweise nicht mit einem der M-Prozessoren der dritten Generation aus, sondern direkt mit dem M4 und M4 Pro. Überspringt man jetzt auch den M5 und geht direkt Ende des Jahres auf den M6, der angeblich bei den neuen MacBook Pro angekündigt und eingeführt wird? Das ist möglich, aber ich persönlich glaube nicht daran. Ich lege mich fest: Spätestens im Sommer wird ein Mac Mini mit M5-Prozessor und dessen Varianten offiziell angekündigt.
Designtechnisch werden keine Änderungen erwartet. Warum auch? Er sieht schick aus, ist klein und leistungsfähig. Einzig ein Redesign der Einschalttaste ist denkbar möglich. Diese befindet sich nämlich recht unpraktisch auf der Unterseite des Geräts, sodass der Mac Mini immer leicht angehoben werden muss, um ihn einzuschalten. Etliches Zubehör schafft hier aber Abhilfe.
Wenn vom Mac Mini die Rede ist, muss auch der Mac Studio erwähnt werden – ein Mac Mini auf Steroiden sozsuagen. Das macht sich sofort bei der aktuellen Hardware-Ausstattung bemerkbar: Anstelle der einfachen M3- oder M4-Prozessoren wird der Mac Studio direkt mit den extrem leistungsfähigen M4 Max- und M3 Ultra-Prozessor ausgestattet. Diese sind für den Normalverbraucher leistungstechnisch komplett „überdimensioniert” – Stichworte sind hier Videobearbeitung in 8K, Kompilieren von Code, komplexen 3D-Modellen oder der Farbkorrektur von Filmen.
Das lässt sich Apple auch entsprechend bezahlen. Preise bis 12.000 Euro sind je nach Ausstattung möglich. Auch für mich kommt ein Mac Studio nicht infrage. Meine Anwendungszenarien liegen weiterhin unter dem, was ein Mac Studio im „Peak-Zustand“ leisten kann – er würde sich bei mir immens langweilen.

Sieht aus wie ein Mac Mini, ist aber deutlich leistungsfähiger | Bildquelle: Apple
Zu erwarten ist ein Update mit dem noch nicht angekündigten M5 Ultra-Prozessor, der das Flaggschiff der fünften Generation darstellen soll. Als Apple die jetzige Generation offiziell vorstellte, war jedem klar: Das Unternehmen wird einen entsprechenden M4 Ultra später nicht nachreichen. Es wird direkt auf den M5 Ultra gehen. Wann wird die Ankündigung aber erwartet?
In der Vergangenheit wurde die Ultra-Variante immer separat angekündigt und folgte auf die Pro- und Max-Varianten. Wiederholt Apple dieses Schema, ist mit einer Ankündigung im Sommer/Herbst zu rechnen, nachdem im Frühjahr, wie weiter oben vermutet, die MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max erscheinen werden. Ähnlich wie beim Mac Mini werden keine designtechnischen Änderungen erwartet.
Die Zukunft des ehemaligen Mac-Flaggschiffs Mac Pro sieht allerdings nicht so rosig aus: Das aktuelle Modell mit dem M2 Ultra als Prozessor wurde Anfang Juni 2023 angekündigt und hat seither keinerlei Updates hinsichtlich einer neuen Generation erhalten. Bei jeder neuen Generation hat man auf eine dazugehörige Ankündigung gewartet – und das ist in Bezug auf die Verfügbarkeit eines M3 Ultra als mögliche Option recht eigenartig.

Der Mac Studio hat den Mac Pro wohl ersetzt | Bildquelle: Apple
Die anfänglichen Befürchtungen, dass sich Apple eher auf den Mac Studio konzentriert, die Modellkategorie ausbaut und den Mac Pro somit langsam, aber sicher aus dem Sortiment nimmt, sind in den letzten Jahren immer wieder aufgeflammt. Insbesondere immer dann, wenn der Mac Studio ein Hardware-Update erhalten hat – inzwischen ist das Modell in der dritten Generation angekommen und wurde jeweils mit dem M1 Max, M1 Ultra, M2 Max, M2 Ultra, M4 Max und M3 Ultra ausgestattet.
Es deutet also alles darauf hin, dass ein möglicher M5 Ultra eher im Mac Studio als im Mac Pro integriert werden wird. Auch das Newsportal Bloomberg stimmt dieser These zu. Apple soll den Mac Pro intern bereits „abgeschrieben“ haben und den Fokus, wie bereits erläutert, eher auf den Mac Studio setzen.
Mir hat das Design des Mac Pro immer sehr gut gefallen. Es ist ein schöner großer Desktop-Rechner, der in der Szene liebevoll „Tower-PC” oder „Käsereibe” genannt wird. Mir ist allerdings auch sehr bewusst, dass ich absolut nicht zur Zielgruppe eines Mac Pro gehöre.
Eine so starke Systemleistung ist für meine Verwendungszwecke, ähnlich wie beim Mac Studio, vollkommen überdimensioniert. Daher bleibt der Traum eines Mac Pro in weiter Ferne. Als Alternative habe ich mich aber in entsprechende Umbau-Kits für den Mac Mini eingelesen, die das Hardware-Design des Mac Pro imitieren. Designtechnisch kleiner und leistungstechnisch schwächer, aber trotzdem ein Hingucker auf dem Arbeitstisch.
One more thing – Die zweite Generation kommt: Apple Studio Display und Pro Display XDR
Das Apple Studio Display und das Pro Display XDR sind zwei externe Monitore, die 2019 beziehungsweise 2022 von dem Unternehmen offiziell vorgestellt wurden. Designtechnisch können sie zwar noch einigermaßen mit der Konkurrenz mithalten, technisch wurden sie jedoch mittlerweile weit überholt und werden von vielen nicht mehr empfohlen.
Lange Zeit war von einem Hardware-Update keine Rede, sodass viele davon ausgingen, dass Apple die Produktkategorie einstellen würde. Interessierte, die ihren Mac-Setup erweitern wollten, schauten sich daher lieber bei der Konkurrenz, beispielsweise bei LG, ASUS oder Samsung, um.
Neuesten Gerüchten zufolge soll aber bis zur Jahreshälfte 2026 eine zweite Generation auf den Markt kommen. Letzten Monat tauchte zudem bei der chinesischen Zulassungsbehörde ein Apple-Monitor mit der Modellnummer A3350 auf. Dieser soll sich auf den Nachfolger des Studio Displays beziehen. Das Modell wird mit einem „high-performance LCD display” gelistet, was die Möglichkeit eines OLED-Displays zumindest wohl ausschließen wird.
Das neue Modell soll mit einem Mini-LED-Display, Unterstützung für HDR und ProMotion mit einer Bildwiederholfrequenz von 90 Hz oder 120 Hz sowie einem A19- oder A19-Pro-Prozessor ausgestattet sein. Das klingt alles gut, auch wenn 90 Hz für Apple ziemlich ungewöhnlich sind und heutzutage von einem guten Monitor durchaus 120 Hz oder mehr erwartet werden. Der Prozessor stellt eine deutliche Verbesserung zum bisherigen A13 dar, was aber auch daran liegt, dass das Studio Display inzwischen in die Jahre gekommen ist.

Neuen Versionen des Studio Displays und des Pro Display XDR sollen dieses Jahr kommen | Bildquelle: Apple
In der Gerüchteküche wird stark vermutet, dass Apple für die neue Generation die Basis von LGs neuestem Modell der UltraGear-evo-Serie nutzt und einige kleinere Modifikationen vornimmt. Es handelt sich hierbei um das 27″-Zoll Modell mit der Bezeichnung „27GM950B“, das das Unternehmen als „weltweit ersten 5K New MiniLED“-Monitor bezeichnet. 2.304 Dimmzonen, eine Spitzenhelligkeit von bis zu 1.250 Nits, 5K AI Upscaling und eine Bildwiederholfrequenz von 165 Hz runden den Monitor ab.
Apple hat bereits in der Vergangenheit auf die Technik von LG zurückgegriffen und das Studio Display sowie das Pro Display XDR mit einem LG-Display ausgestattet. Eine erneute Zusammenarbeit beziehungsweise der Zukauf von LG Displays für das eigene neue Produkt gilt als sehr sicher.
Während das Studio Display mit einem 27 Zoll großen 5K-Display ausgestattet ist und zum Marktstart 1.749 Euro gekostet hat, hat das Pro Display XDR mit 32 Zoll ein weit größeres Display und mit einer 6K-Retina-Auflösung die bessere Bildqualität. Es war mit 5.499 Euro aber auch deutlich teurer und für viele Interessierte kaum erschwinglich. Wie die neue Generation preislich aussehen wird, ist bislang nicht bekannt. Ich vermute, dass es zu einer Preissteigerung kommen wird.
Während die Pläne für die iPad-/Mac-Generation dieses Jahres bis auf ein paar offene Punkte weitgehend bekannt sind, sind die neuen Displays von Apple ein gut gehütetes Geheimnis. Es ist also unwahrscheinlich, dass sie so bald auf den Markt kommen werden. Ein Veröffentlichungszeitraum im Sommer halte daher durchaus für realistisch. Ich für meinen Teil würde mich über eine Ankündigung zusammen mit der neuen Generation des Mac Mini freuen. Ich könnte dann mein neues Mac-Setup auf einen Schlag direkt umsetzen.
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